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Die Zeitbombe

Autor:
Daniela

Rubrik:
studium

11.03.2016

Seit November bekomme ich nun bereits ein Stipendium. Das bedeutet, dass vier von zwölf Monaten schon abgelaufen sind. Danach werde ich nicht mehr gefördert. Deshalb muss ich alles geben, um meine Doktorarbeit in diesem Zeitraum fertigzustellen. Ich habe das Gefühl, auf einer Zeitbombe zu sitzen. Denn die Gliederung muss nochmal neu sortiert und das Leitfadeninterview um ein paar Fragen erweitert werden. Dadurch staut sich zusätzliche Arbeit an, die ich nicht mit eingerechnet hatte. Ich frage mich, was passiert, wenn ich die Erwartungen nicht erfüllen kann, die mit dem Stipendium verbunden sind. Zum Glück habe ich eine Hilfskraft, die wirklich sehr fleißig ist. Wenn ich ihr eine Aufgabe gebe, dauert es nicht lange und sie bittet um die nächste. Trotzdem läuft mir die Zeit davon. Und dann werde ich zu allem Überfluss auch noch krank! Ständig fühle ich mich schlapp, mir ist übel und schwindlig. Zum ersten Mal in meinem Leben holte ich mir deshalb eine Krankmeldung vom Arzt. Ich hoffe, ich bin bald wieder fit, bevor meine Zeitbombe explodiert.

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