interaktiv

Barrierefrei promovieren

Nochmal danke sagen

Autor:

Rubrik:
studium

04.05.2016

Kochen, putzen, einkaufen. Meine Mama meistert das alles. Natürlich helfen wir dabei, aber ehrlich gesagt: Der größte Teil bleibt doch an ihr hängen. Und es ist nicht nur der Haushalt. Daneben geht sie zur Arbeit, bildet sich weiter und nimmt sich immer Zeit, wenn mein Bruder oder ich etwas brauchen. Da kann ich mich nur wundern, wie sie das alles schafft. Woher nimmt sie diese Energie?

Besonders ist mir das aufgefallen, als ich einen Haufen Daten ordnen musste und sie mir dabei half, obwohl sie nicht ganz gesund war. An einem Samstagnachmittag saß sie da, mit einer Decke über den Beinen und einer Tasse Tee auf dem Tisch. Dann notierte sie und sortierte sie …

Am Ende dauerte es über drei Stunden. Diese Zeit hatte meine Mutter einfach so für mich investiert, obwohl sie sich auch hinlegen und ein bisschen ausruhen hätte können. Ich bin ihr sehr dankbar dafür, dass ich immer auf sie zählen kann. Manchmal lade ich sie deshalb auch auf einen großen Becher in die Eisdiele ein oder besorge eine CD, die ihr gefällt. Aber ausgleichen werde ich wohl niemals können, wie sehr sie sich engagiert und mich entlastet. Deswegen noch einmal ganz laut: „Danke, Mama!“

Diesen Artikel teilen