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Zeit und Raum - Teil 2

Autor:
Daniela

Rubrik:
beruf & karriere

26.10.2018

In die Erlanger Universitätsbibliothek zu kommen, solange ich dort ein bestelltes Buch abholen könnte, ist mir nicht immer möglich. Ich bin an vielen Orten in Deutschland unterwegs, habe in Erlangen keine Wohnung mehr und deshalb gelingt es mir nicht jedes Mal, die vorgegebenen Fristen einzuhalten.
Als sich wieder einmal abzeichnete, dass ich es nicht rechtzeitig schaffen würde, rief ich in der Bibliothek an. Ich hatte einen Mitarbeiter in der Leitung, der mir gerne helfen wollte. Er buchte das Medium aus, als hätte ich es ausgeliehen. Dann legte er es im Lesesaal für mich zurück, wo ich es jederzeit abholen könnte. Doch ich kam weiterhin nicht dazu, in die Bibliothek zu gehen.
Meine Leihfrist lief allerdings bereits ab. Sie verkürzte sich mit jedem Tag, den ich verstreichen ließ. Deshalb rief ich erneut an und bat um eine weitere Verlängerung. Allerdings hatte ich einen anderen Zuständigen am Ohr, der mir erklärte: „Nein, so etwas machen wir nicht. Stellen Sie sich vor, was das für ein Durcheinander wäre, wenn das alle Studierenden wünschen würden. Wie viele Bücher wir herumliegen hätten …“ Selbst der Hinweis, dass mir ein Kollege den Gefallen getan hatte, brachte mich nicht weiter. Es gäbe hier keine Ausnahme.
Zu meiner Überraschung stellte sich dann aber heraus, dass ich bei Fernbestellungen nicht nur eine Woche, sondern zehn Tage Zeit bekam, um das Buch abzuholen. Damit war mein Problem vorerst gelöst.

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