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Familie und Studium

Ein schier endloser Entscheidungsmarathon (Teil 1)

Autor:
Simon

Rubrik:
studium

06.07.2009

Ich bin ja nicht gerade der entscheidungsfreudigste Mensch und für meine Frau gilt das gleiche. Nachdem die Entscheidung für das Magisterarbeitsthema nun endlich abgehakt ist, steht schon wieder eine neue auf dem Plan. Und zwar eine, mit der wir erstmal gar nicht gerechnet hatten.

Das kam nämlich so: Als wir uns im letzten Herbst eine ganze Reihe Kindergärten angeschaut und eine Voranmeldung abgegeben hatten, waren die Aussichten ja nicht so rosig. Fast überall hieß es, dass die Chancen auf einen Platz in diesem Jahr nicht sehr groß seien, da unsere Tochter zu Beginn des Kindergartenjahres im September noch nicht ganz drei Jahre alt ist und die Plätze hier in der Stadt sowieso recht knapp sind. Da wir aber nicht bis 2010 warten wollten - da wäre sie ja dann schon fast dreidreiviertel - wollten wir es doch einfach mal versuchen. Als wir aber bis Ende April noch keine einzige Rückmeldung bekommen hatten, war die Sache für uns eigentlich schon so gut wie abgehakt.

Dann hörten wir von einem Kindergarten, der dringend nach Mädchen suche, weil sie zu viele Jungs hatten. Also sind wir gleich da hin und man sagte uns, dass sie unsere Tochter mit großer Wahrscheinlichkeit nehmen würden. Kurz darauf hieß es dann auf unserem Anrufbeantworter, es sei in einem anderen Kindergarten im Nachrückverfahren noch ein Platz für uns frei geworden. Damit hatten wir ja nun gar nicht gerechnet, sozusagen von null auf zwei in wenigen Tagen. Jetzt heißt es also, eine Entscheidung fällen und zwar in kürzester Zeit. Was gar nicht so einfach ist, schließlich wird der Kindergarten die nächsten drei Jahre unserer Tochter entscheidend mitprägen.

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