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Familie und Studium

Das Beste kommt zum Schluss

Autor:
Simon

Rubrik:
studium

08.02.2008

Ich freue mich schon auf das baldige Semesterende. Aber bitte nicht falsch verstehen: Liebend gern besuche ich Vorlesungen und Seminare und freue mich jedes Mal wieder unheimlich auf den Beginn der Vorlesungszeit. Außerdem bedeutet Ferienzeit für einen Studenten ja nicht unbedingt gleich Urlaub. Da sind Hausarbeiten zu schreiben, Praktika zu absolvieren und dergleichen mehr. Nein, meine Vorfreude gilt - ja, haltet mich ruhig für verrückt - der Erstellung des Stundenplans für das kommende Semester.

Wenn die Vorausplanung der Dozenten längerfristig wäre, hätte ich mir bestimmt schon die Stundenpläne bis zum Ende meines Studiums zusammengestellt. So aber genieße ich es am Ende des Semesters nach und nach immer mehr neu eingetragene Kurse im elektronischen Vorlesungsverzeichnis zu entdecken. Dann studiere ich die Beschreibungen und tüftle, meist über mehrere Wochen verteilt, mir einen tollen Stundenplan aus. Ich empfinde es als echtes Vorrecht, aus dem großen Angebot an Themen und Formen mir - mit ein paar Einschränkungen bezogen auf Pflichtkurse versteht sich - nach meinen Vorlieben und berufsperspektivischen Absichten das Geeignete selbst herauszufiltern. Und wenn der Plan dann steht, recherchiere ich fleißig nach der zur Vorbereitung empfohlenen Literatur. Zumindest wenn ich die Nase nicht schon voll habe von den vielen Büchern, die ich gerade für die ein oder andere Hausarbeit wälze. So ein bisschen Stundenplanertüfteln ist in den Arbeitspausen aber auf jeden Fall eine (ent)spannende Ablenkung.

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