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Familie und Studium

Das Hobby zum Beruf machen?

Während meiner Schulzeit habe ich immer wieder überlegt, ob ich vielleicht Musik studieren sollte. Weil mich Musik schon mein ganzes Leben lang begleitet hat und ich seit vielen Jahren auch in Bands singe und Instrumente spiele. Aber ich bin jedes Mal relativ schnell zu dem Punkt gekommen, an dem ich mir gedacht habe, dass mir meine musikalische Leidenschaft sicherlich an vielen Punkten verloren gehen würde, weil die Musik dann eben nicht mehr nur Spaß, sondern auch Verpflichtung sein würde.

Heute denke ich darüber eigentlich nicht anders. Ich bin froh, dass ich mich dafür entscheiden habe, Germanistik und Theaterwissenschaft zu studieren. Für Theater und Literatur habe ich auch eine große Leidenschaft, aber irgendwie kann ich mir wunderbar vorstellen, auf diesem Gebiet zu arbeiten, ohne irgendwann die Nase davon voll zu haben. Zum Beispiel muss man als Germanist und Theaterwissenschaftler unheimlich viel lesen - da bleiben die Bücher, die mich privat interessieren leider zwangsläufig oft sehr lange unangerührt. Und man muss sich natürlich auch mit vielem auseinandersetzen, was einem so gar nicht gefällt. Aber das  verschreckt mich überhaupt nicht. Ja im Gegenteil, es fasziniert mich immer mehr, in die Arbeitsprozesse dieser Berufsfelder einzutauchen. Und hin und wieder finde ich dann doch noch die ein oder andere Minute um meine Gitarre in die Hand zu nehmen. Ganz freiwillig, ganz entspannt, ganz für mich...

Autor: Simon  |  Rubrik: studium  |  Feb 21, 2008
Autor: Simon
Rubrik: studium
Feb 21, 2008

Familie und Studium

Immer was zu tun

Meine Tochter hatte vor Kurzem ihren ersten Geburtstag! Da könnte man schon sentimental werden. Ein ganzes Jahr hat sie uns jetzt schon begleitet und immer wieder überrascht mit kleinen und großen neuen Fähigkeiten, Einfällen oder auch Wehwehchen. An dem Tag war die Oma da und ging mit der Kleinen spazieren und ich kam ins Grübeln.

Die Studienzeit ist eine wunderbare Zeit. Man kann, zumindest wenn man kein Kind hat, oft lange schlafen, hat nur bedingt feste Arbeitszeiten, kann sich - natürlich auch bedingt - die interessantesten Kurse für den Stundenplan aussuchen, trifft unheimlich viele nette Leute in der Uni mit denen es sich dann abends auch ganz gut feiern lässt usw. Es gibt da ja noch eine ganze Reihe weiterer Klischees über das Studentenleben und sicherlich trifft vieles davon auch zu. Aber Student sein heißt auch immer: da ist noch ein Stapel Bücher, den du durcharbeiten musst und diese Hausarbeit muss auch noch geschrieben werden und dann sollte man auch mal wieder an die Aufbesserung des Finanzhaushalts denken... Wenn man bei all dem nicht konsequent dran bleibt, kann es schnell sehr stressig werden, oder aber das Studium schleift irgendwann ganz schön hinterher.

Als die Oma mit der Kleinen wieder vom Spaziergang zurückgekehrt war, habe ich diese Gedanken schnell wieder verdrängt und mich meiner Familie und den Gästen gewidmet. Und am Tag darauf kam dann dieser englische Text für das Seminar in der folgenden Woche. Ich meine abends, nach dem Praktikum...

Autor: Simon  |  Rubrik: studium  |  Feb 15, 2008
Autor: Simon
Rubrik: studium
Feb 15, 2008

Familie und Studium

Eine Woche ohne

Das Semester ist schon wieder fast rum. Das heißt: es beginnt die Hausarbeitszeit. Also endlose Bibliotheksbesuche, stapelweise Fachliteratur wälzen und dann auch noch einen klugen, zusammenhängenden Text zustande bringen. Da muss man sich schon ganz schön konzentrieren. Deshalb hat sich meine Frau überlegt, mal für eine Woche zu ihrer Familie zu fahren, damit ich ganz in Ruhe arbeiten kann. Und außerdem freuen die sich auch unsere Kleine mal wieder zu sehen. Das klingt jetzt vielleicht erstmal nicht sehr außergewöhnlich, aber es wird das erste Mal sein, dass ich meine Tochter eine ganze Woche lang nicht sehe.

Nun bin ich wirklich gespannt, wie es mir in dieser Zeit ergehen wird. Diese plötzliche Stille in der Wohnung wird ganz schön ungewohnt sein. Es gibt dann auch niemanden, der freudig auf mich zugekrabbelt kommt, wenn ich nach Hause komme. Niemanden, der immerzu meine Aufmerksamkeit fordert und ganz neugierig alles wissen will. Aber auch niemanden, neben dem ich aufwache; niemanden, der mich in den Arm nimmt, wenn mir der Kopf vom Arbeiten raucht; niemanden mit dem ich die kleinen und großen alltäglichen Freuden und Erfolge teilen kann...

Wahrscheinlich werde ich wirklich effektiver arbeiten und mir die Zeit besser einteilen können. Wahrscheinlich werde ich mich dann freuen, so gut voran zu kommen und sicherlich auch immer wieder die Stille genießen, aber ich weiß jetzt schon, wie große meine Freude sein wird, die zwei wieder vom Zug abzuholen und in meine Arme zu schließen.

Autor: Simon  |  Rubrik: studium  |  Feb 13, 2008
Autor: Simon
Rubrik: studium
Feb 13, 2008