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Familie und Studium

Verwirrung royal

Irgendwie geht es bei mir zur Zeit ganz schön drunter und drüber. Und das obwohl das Semester gerade zu Ende gegangen ist und ich mein Praktikum am Theater, was im Übrigen letztendlich doch ganz schön war, beendet habe. Aber es ist wohl eher so, dass alles so konfus ist, gerade weil das Semester und mein Praktikum zu Ende gegangen sind. Nun gilt es nämlich die Semesterferien möglichst gut auszukosten. Und da gibt es im großen Pool der Möglichkeiten diesmal ein überreiches Angebot. Zum Beispiel zwei zu schreibende Hausarbeiten, womit man schon gut und gerne die Zeit bis zum neuen Semester rumkriegen könnte. Desweiteren habe ich die Möglichkeit praktikumsmäßig noch einiges dranzuhängen.
Da wäre zum einen der zweitägige Regie-Workshop für den ich mich schon vor Wochen angemeldet habe, der jedoch in die gleiche Zeit fällt, wie ein mir unterbreitetes Angebot für eine eineinhalbwöchige Regie-Assistenz bei einer sehr interessanten Theaterproduktion. Dann hatte ich schon letztes Jahr einen Dramaturgen bezüglich eines Praktikums für März angefragt, den ich jetzt allerdings seit zwei Wochen gar nicht mehr erreiche. Als Alternative dazu könnte ich auch Mitte März bis Mitte April eine Dramaturgie-Hospitanz bei einer wahrscheinlich ebenso interessanten Theaterproduktion machen. Wie soll man sich denn da bitte entscheiden??? Berufsperspektivisch so viel wie möglich von den guten  Praktikumsangeboten mitnehmen und die Hausarbeiten wieder einmal rausschieben? Oder aber alles gleichzeitig versuchen und sich dafür komplett aus der Familie ausklinken? Schließlich bin und bleibe ich ja auch Papa mit Verantwortung und will nicht verpassen, wenn meine Kleine anfängt zu laufen!?!
Autor: Simon  |  Rubrik: studium  |  Mar 17, 2008
Autor: Simon
Rubrik: studium
Mar 17, 2008

Familie und Studium

Wir lernen fürs Leben ...

Vor zwei Wochen habe ich mir den Schein für meine letzte Hausarbeit abgeholt. Das ist schon immer ein tolles Gefühl, wenn man viel Zeit, Arbeit und Ideen in etwas gesteckt hat und dann einfach sieht, dass es sich gelohnt hat und man etwas Gutes auf die Beine gestellt hat.

Und die betreffende Hausarbeit war ohnehin etwas Besonderes gewesen, denn ich hatte erstmals mit drei Kommilitonen im Team ein Thema bearbeitet; und noch dazu ein ganz praktisches. Es ging darum, ein fiktives Theater zu gründen mit allem drum und dran. Spielort, Finanzierung, Spielplan, Kontakt zu Verlagen und was man sonst noch so für ein marktfähiges Theater braucht, sollten in ein glaubwürdiges Konzept verpackt werden. Insgesamt haben wir in die Arbeit letztendlich ganze vier Monate investiert. Teilweise haben wir uns dreimal pro Woche getroffen. Es war also eine sehr intensive Zeit und wir hatten tatsächlich manchmal das Gefühl für beziehungsweise in einem Theater zu arbeiten. Ich wünschte mir, studieren wäre immer so praxisnah, herausfordernd und packend. Und natürlich erfolgreich, denn groß war die Freude vorgestern beim Blick auf den Schein: wir konnten mit unserer Arbeit tatsächlich so sehr überzeugen, dass wir eine 1,3 bekommen haben!

Autor: Simon  |  Rubrik: studium  |  Mar 6, 2008
Autor: Simon
Rubrik: studium
Mar 6, 2008

Familie und Studium

Ach übrigens, ich studiere gar nicht Büroarbeitenaushilfskraft...

Während des letzten Semesters habe ich wieder einmal ein Praktikum gemacht. Nein nein, mein Studium habe ich dafür nicht unterbrochen und das Semester war auch noch nicht zuende. Meinen Nebenjob hatte auch nicht aufgegeben. Und meine Familie war nicht etwa verreist. Da war also Organisationstalent und eine gute Portion Nerven gefragt. Schließlich möchte man sich ja von der Aussicht auf einen Job nach dem Studium nicht gleich ganz verabschieden. Und das ist ohne Praktika schwierig.

Der erste Tag ist natürlich immer eine spannende Sache. Wie werde ich mich mit den Leuten verstehen? Was für Aufgaben kommen auf mich zu? Und was wird mir das Ganze eigentlich bringen? Letztere Frage habe ich mir dann auch noch ein paar Mal beim Plakate zählen, Zettel  kopieren und Druckerpatronen einkaufen, gestellt. Klar, bei einem kleinen, freien Theater mit zirka fünf Eigenproduktionen pro Jahr und einer handvoll Festangestellten muss man natürlich kleinere Brötchen backen, als beispielsweise in einem Staatstheater. Aber der Verdacht drängt sich mir irgendwie auf, dass das, was die Praktikanten am Ende mitnehmen manchmal nicht viel mehr als die Bescheinigung für den Lebenslauf ist. Das ist natürlich von Fall zu Fall unterschiedlich, aber man wünscht sich, als jemand, der seit über vier Jahren Theaterwissenschaft studiert und auch etliche praktische Erfahrungen gesammelt hat, dann doch ein bisschen mehr zugetraut zu bekommen.

Autor: Simon  |  Rubrik: studium  |  Feb 27, 2008
Autor: Simon
Rubrik: studium
Feb 27, 2008