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Familie und Studium

Die Neuentdeckung des Papas

Die Semesterferien sind vorbei und ich habe es schon fast kommen sehen: Kaum war ich den ersten Tag des neuen Semesters in der Uni und frönte fleißig dem Lateinischen, da überlegt sich meine Tochter, mal nicht an der Mama hängen zu wollen, sondern am Papa. Beim Aufstehen vom Mittagsschlaf: Papa, Papa. Beim Kochen: Papa, Papa. Beim Sachen für die Uni zusammenpacken: Papa, Papa. Es ist nicht etwa so, dass sie mir bisher wenig Beachtung, Zuneigung oder Interesse geschenkt hätte, aber im Zweifelsfall war eben doch immer Mama Anlaufstelle Nummer eins.

Schließlich musste ich schweren Herzens (denn wenn man schon mal angesagter ist als die Mama, genießt man das ja natürlich auch dementsprechend) los zur Vorlesung. Erfreulicherweise kam ich aber schon eine Stunde eher als geplant wieder nach Hause und konnte so meine zwei Lieben noch von einem Besuch abholen. Auf dem Heimweg waren die Augen unserer Kleinen schon sehr schwer und so ist sie auf meinem Arm eingeschlafen. Später habe ich sie noch ins Bett gebracht und ihr gesagt, dass der Papa morgen schon vor ihrem Aufstehen zur Uni muss und dann auch erst nachts wieder zurückkommt, weil ab nachmittags gleich noch der Nebenjob im Kino wartet. Aber ab Freitagmittag hat Papa wieder ausgiebige Sprechstunde und Rumtragezeit. Und das mit dem größten Vergnügen.

 

Autor: Simon  |  Rubrik: studium  |  Apr 17, 2008
Autor: Simon
Rubrik: studium
Apr 17, 2008

Familie und Studium

Wortschatztraining

Die Woche ohne meine zwei hübschen Frauen - unsere erste längere „Familientrennung" seit der Geburt - habe ich gut überstanden, und die beiden auch. Als ich die zwei nach der Woche vom Zug abgeholt hatte, war ich echt erstaunt, wie sich meine Tochter in der kurzen Zeit doch verändert hat. Irgendwie war sie viel reifer geworden, vom Aussehen, aber auch von der Mimik her und sie sprach auch ganz anders. Sie hatte wohl einen kleinen Wachstumsschub eingelegt.

Jetzt befinden wir uns gerade im nächsten „Experiment". Diesmal bin ich für ein paar Tage verreist - zu meinen Eltern. Und wieder höre ich, dass meine Tochter schon einen Tag später nach mir fragt, obwohl Mami ja sonst immer die unangefochtene Nummer eins ist. Wie schön. Sie fragt überhaupt sehr viel in letzter Zeit. Jeden Tag ein paar neue Wörtchen, das ist total aufregend ... Das neueste Wort, das mir gestern telefonisch übermittelt wurde: „geil". Wenn Papi schon mal nicht aufpasst ... Jedenfalls wird es wohl in Zukunft leider noch häufiger so sein, dass ich die kleinen und großen neuen Errungenschaften verpasse, denn nächste Woche geht die Vorlesungszeit ja nun wieder los und nach einem Jahr auf Sparflamme muss ich mich nun mal wieder ein bisschen ranhalten, damit meine Tochter bei ihrer Einschulung auch schön sagen kann, dass der Papi beim Theater arbeitet. Vielleicht kann ich ihr, wenn ich zurück bin ja schon mal das Wort „Theater" beibringen ...

Autor: Simon  |  Rubrik: studium  |  Apr 7, 2008
Autor: Simon
Rubrik: studium
Apr 7, 2008

Familie und Studium

Diplom-Einkleidungs-Fachmann

Ich wollte ja noch berichten, warum ich mir den Regie-Workshop, der sich übrigens nochmal verschoben hat, schon abgeschrieben hatte. Weil meine süße kleine Tochter die komische Angewohnheit hat ständig zu wachsen. Das scheint ihr Spaß zu machen. Mit Inbrunst räumt sie  jetzt immer meine CD-Sammlung aus. Für Mama und Papa bedeutet das aber nicht nur die Wohnung zu sichern, sondern auch bekleidungstechnische Beschaffungshöchstleistungen zu absolvieren. Denn kaum ist der Kleidervorrat in der richtigen Größe zusammengekommen, braucht man auch schon wieder größere Sachen. Außerdem stehen in regelmäßigen Abständen auch immer wieder größere Anschaffungen ins Haus. Da waren in den letzten Monaten beispielsweise der nächstgrößere Autositz, ein Hochstuhl und die ersten Schuhe - man glaubt ja gar nicht, was so winzige Laufwerkzeuge kosten können.

Was macht man also als Student? Man geht auf Flohmärkte und Babybasare. Und da war Ende Februar endlich die Winterpause vorbei und somit der Kleiderschrank mal wieder aufzufüllen. Also muss man diesbezüglich auch mal Prioritäten setzen, wenn einer der besten und größten Märkte der Umgebung ansteht, und sich mit kleinen Hosen, Pullovern, Jacken, Bodies und Strumpfhosen statt mit zu Theater beschäftigen. Dann bleibt wieder ein bisschen mehr Geld für die für das kommende Semester benötigten Bücher übrig. Falls unsere Kleine bis dahin nicht den nächsten Wachstumsschub einschiebt ...

Autor: Simon  |  Rubrik: studium  |  Mar 28, 2008
Autor: Simon
Rubrik: studium
Mar 28, 2008