interaktiv

Familie und Studium

Der Fußball und ich - Teil 1

Autor:
Simon

Rubrik:
studium

24.06.2008

Heute werde ich mich einmal dem derzeitigen Gesprächsthema Nummer 1 hierzulande, nämlich dem Fußball widmen. Eigentlich bin ich ja nicht so der eingefleischte Fußball-Fan, aber ich stelle doch fest, dass sich in den letzten Jahren bei mir die Fußball-Sympathie wieder mehr und mehr einstellt.

In meiner Kindheit war ich begeisterter Fußballer. Wir hatten zwar nur zeitweise einen Fernseher zum mitfiebern, aber dafür spielte ich in unserem Hof meine eigenen Bundesliga-Spiele. Nach einem ausgeklügelten System. Ich gegen die Garagenmauer. Sogar Torschützen habe ich ermittelt. Und keiner hätte für möglich gehalten, welche Mannschaften bei mir den Aufstieg in die 1.Liga geschafft haben. Mein Büchlein mit allen wichtigen Notizen dazu liegt noch in meinem Schrank.

Aber, wie gesagt, die Möglichkeit zum Fußball schauen hatte ich damals nur selten. Und großes Public Viewing - wie heute - gab es damals auch noch nicht. In schmerzhafter Erinnerung ist mir das Finale der WM 1990 geblieben, denn ich habe es nicht gesehen. An dem Tag war ich bei meinen besten Freunden und wir schliefen schon, als besagtes Spiel stattfand und es deren Eltern anschauten. Als dann Andi Brehme den entscheidenden Elfmeter verwandelte und der Weltmeistertitel schon fast perfekt war, kamen sie und weckten uns ganz aufgeregt und holten uns zum mitschauen. Oder besser gesagt sie weckten meine Freunde, denn mich bekamen sie irgendwie nicht wach. So wurde es mir zumindest erzählt. Und so habe ich also dieses fulminate Ereignis tragischerweise im wahrsten Sinn verschlafen ...

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