interaktiv

Familie und Studium

Prioritäten setzen (Teil 1)

Autor:
Simon

Rubrik:
studium

21.07.2008

In letzter Zeit habe ich mir viele Gedanken darüber gemacht, wie ich eigentlich meine Prioritäten setze und wie ich sie setzen sollte. Das ist ein gar nicht so einfaches Thema. Schon gar nicht als Familienpapa. Da gibt es jede Menge Leute und Sachen, die Zeit beanspruchen. Das Studium natürlich, das langsam auch mal fertig werden möchte. Die kleine Tochter, die einen Papa als Orientierung, als Vorbild oder als Rumtober braucht. Meine Frau, der ich auch hier und da was abnehmen will, damit sie einfach mal ein paar Minuten neue Kraft tanken kann. Und die Partnerschaft sollte man auch nicht vernachlässigen. Dann der Nebenjob als Filmvorführer, damit wir uns neben der Miete auch noch was zu Essen leisten können. Außerdem sind wir religiös und engagieren uns in einer Gemeinde. Das alles ist schon mehr als genug. Aber dann kommen ja immer noch so Sachen wie Verwaltungs- und Bürokram, soziale Verpflichtungen und so weiter. Ihr kennt das ja selber.

Also stellt sich doch die Frage, wie kriege ich das alles unter einen Hut, ohne in überdimensionalen Megastress zu verfallen? Da gibt es natürlich keine Universalantwort und so musste ich mir ein bisschen durch den Kopf gehen lassen, wofür ich hohe Prioritäten einräume und was notfalls auch unter den Tisch fallen darf. So kann man langsam ein bisschen Struktur in den Alltagsdschungel bringen und nebenbei auch lernen etwas entspannter zu leben. Schritt zwei lautet dann, wie kann ich diese Prioritäten konkret umsetzen, das heißt wie plane ich wann die Zeit dafür ein. Das hört sich jetzt wahrscheinlich alles eher unkonkret an, aber ich werde euch an meinem neuen Strukturierungsprozess in den nächsten Tagen und Wochen ein bisschen Teil haben lassen.

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