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Familie und Studium

Besser als Fitnessstudio

Wechselduschen soll ja bekanntlich die Abwehrkräfte stärken. Also wenn man beim Duschen immer von heiß auf kalt dreht und dann wieder heiß und so fort. Das probiere ich auch immer mal wieder, aber so tendenziell bin ich doch eher ein echter Warmduscher. Dafür bin ich in Sachen Lärmpegel jetzt absolut gestählt, da kann mir keiner was vormachen. Nach einer Woche mit besuchsbedingter Kleinkind-Stereo-Beschallung in den eigenen vier Wänden mit sich abwechselnden Bibliothekssitzungen, wo man nicht einmal das Handy anlassen darf, sind meine Audiomuskeln erstmal durch nichts mehr zu erschüttern. Gleiches gilt natürlich für meine Stimmbänder und Sprechfertigkeiten sowie die Absorbtionsfähigkeit von abwechselndem Sonnen-, Wolken- und Bibliotheksneonlicht. Außerdem wer braucht eigentlich noch Wechselduschen, wenn das Wetter schon von sich aus immer zwischen heiß und kalt hin- und herswitcht. Jedenfalls wollte ich nur mal festhalten, dass so ein Spagat zwischen Familienaction und konzentriert wissenschaftlichem Arbeiten sich absolut positiv auf die Gesundheit und auch sonstige Befindlichkeiten auswirkt. Ich bin jedenfalls topfit und daran wird sich erstmal nicht so schnell was ändern, denn auch wenn die Hausarbeit jetzt echt gut voran geht, wartet danach ja noch eine zweite. Vielleicht hätte ich mit diesem intensiven Training mal eher anfangen sollen, dann wäre da für Olympia bestimmt noch was drin gewesen ...

Autor: Simon  |  Rubrik: studium  |  Aug 19, 2008
Autor: Simon
Rubrik: studium
Aug 19, 2008

Familie und Studium

Ferien in den Ferien

Die Semesterferien sind ja nun schon eine Weile in vollem Gange, aber wie das oft so ist, habe ich trotzdem noch nicht so besonders viel für meine zwei anstehenden Hausarbeiten geschafft. Denn der Plan, die Zeit beim Besuch in meiner alten Heimat intensiv zu nutzen, hat irgendwie doch nicht so funktioniert wie erhofft. Hier ein Besuch, da die Oma, da nochmal die fabulöse Eisdiele besuchen gehen, dort nochmal in die schöne Natur ... An die Woche schloss sich dann leider noch ein Zwei-Tages-Trip zu einer Beerdigung an. Dann ein schon lange geplanter Festivalbesuch, der bei uns schon Tradition hat. Und für drei Tage darauf war auch schon der nächste Besuch bei uns angekündigt. Puh.

Doch letzte Woche durfte ich mir nun, ganz unfreiwillig, in den Semesterferien quasi nochmal Ferien von aller anfallenden Arbeit und Kinderbespielung nehmen. Der Grund: Ich hatte mir eine Kinderkrankheit zugelegt: Die Hand-Fuß-und-Mund-Krankheit. Ja, die heißt wirklich so und ist bei Erwachsenen so selten, dass der Hautarzt sogar von einem „dermatologischen Leckerbissen" sprach. Jedenfalls ist die Krankheit  für Kinder recht ansteckend und so bekam ich ein Abstandhaltegebot gegenüber meiner Tochter. Außerdem musste ich Tag und Nacht Handschuhe und Socken tragen, was um diese Jahreszeit geradezu Freudensprünge bei mir ausgelöst hat.

Das Gute an der Sache ist, dass ich nun wieder recht vertraut mit dem Lesesaal der Bibliothek bin und endlich die erste Hausarbeit angegangen habe. Und ich bin sehr zuversichtlich, dass ich da jetzt dranbleibe. Gestern erhielt ich übrigens wieder die Tochter-Freigabe und freue mich über frische Luft an meinen Händen.

 

Autor: Simon  |  Rubrik: studium  |  Aug 12, 2008
Autor: Simon
Rubrik: studium
Aug 12, 2008

Familie und Studium

Intermezzo

Schon ist das Semester wieder vorbei und damit auch die relative Ortsgebundenheit. Zeit mal wieder für ein paar Tage die 450 Kilometer entfernt wohnenden Großeltern zu besuchen, denn da ist dann - wie beim Überraschungsei - für jeden was dabei: die Großeltern freuen sich riesig das Enkelkind zu sehen, umgekehrt natürlich auch. Die wunderbare Landschaft und -luft tut uns Städtern sowieso gut und man kann herrlich im großen Garten spielen, meine Frau kann mal ein bißchen ausspannen und ich schaffe vielleicht endlich mal wieder die schon so lange auf dem Zettel stehenden Hausarbeiten anzugehen.

Also: Pack die Badehose ein und ab in den Zug. Sechs Stunden später sind wir da. Kaum haben wir das Haus der Großeltern erreicht, wackelt unsere Tochter schnurstracks in Richtung Spielplatz. Schaukeln. Wie hat sie sich das nur merken können? Es ist auch gleichzeitig ein kleiner Abschiedsbesuch, denn meine Eltern werden in sechs Wochen hier wegziehen. Darum sind wir auch ein bißchen wehmütig, denn mit diesem Ort verbinden uns viele Erinnerungen. Und außerdem werden die Zugfahrten zukünftig noch länger.

Aber wieder zurück zum Thema: Ich habe einen ganzen Ordner voll mit Texten zum Hausarbeitschreiben eingepackt plus Lateinbücher. Das hat sich dann auch ordentlich im Gewicht des Gepäcks bemerkbar gemacht. Ich hoffe die „Investition" in die Muskulatur meines Rückens zahlt sich bis zur Rückfahrt in geschriebenen Hausarbeitsseiten wieder aus ...

 

Autor: Simon  |  Rubrik: studium  |  Jul 28, 2008
Autor: Simon
Rubrik: studium
Jul 28, 2008