interaktiv

Familie und Studium

Prioritäten setzen (Teil 2)

Autor:
Simon

Rubrik:
studium

01.09.2008

Ich habe ja versprochen, euch ein bisschen am Alltags-Strukturierungsprozess teilhaben zu lassen. Aber dann ist mal wieder so viel interessantes passiert, dass ich das ganz vergessen habe. Aber heute möchte ich diesbezüglich mal das Thema Schlaf unter die Lupe nehmen.

Seit meine Tochter geboren ist, hat sich bei mir ein inzwischen wahrscheinlich kilometerlanges Schlafdefizit angesammelt, was sicherlich keine Seltenheit ist bei frisch gebackenen Eltern, sich aber doch langsam wieder einpendeln sollte, denn so frisch sind wir ja nun auch nicht mehr nach eineinhalb Jahren. Eher ins Bett komme ich aber irgendwie trotzdem nur selten. Deshalb schleicht sich dann abends vermehrt der berühmte Sandmännchen-Sand in meine Augen, was in so fern ungünstig ist, als das natürlich die optimale Zeit ist, um zu lernen und Hausarbeiten zu schreiben, wenn niemand mehr am Hosenbein zerrt, der unbedingt dies oder das möchte.

Das frühe Aufstehen gefällt mir eigentlich ganz gut. Dazu muss ich sagen, dass unsere Tochter im Vergleich zu anderen Altersgenossen noch sehr human ist mit ihren Aufstehzeiten. Aber für einen Studenten liegt meine Weckzeit wohl weit außerhalb des Durchschnitts. Die Verschiebung des Tages nach vorn hat bei mir aber indes noch nicht ganz funktioniert, sondern der Tag ist einfach länger geworden und das schlaucht echt mit der Zeit. Mein Ziel ist also nun, die Wachzeit wieder zu verkürzen, auch wenn dann abends nicht so viel ruhige Arbeitszeit bleibt, die muss eben auch irgendwie nach vorne wandern (die wird ja aber dann auch effektiver, wenn man ausgeschlafen ist). Meine Tochter jedenfalls denkt gar nicht daran mit sich bezüglich einer späteren Aufwachzeit reden zu lassen.

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