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Familie und Studium

Papazeit muss sein (Prioritäten setzen - Teil 4)

Seit über einem Jahr gehen wir jetzt schon mit unserer Kleinen in den Musikgarten, also zur musikalischen Früherziehung. Im letzten Semester war das ein fester Papa-Termin. Zwar war ich so unter der Woche meist der einzige anwesende Vater unter lauter Müttern, aber viel Spaß gemacht hat es uns beiden trotzdem. Da ich nun aber wieder zur betreffenden Zeit ein Seminar auf dem Stundenplan stehen habe, kommt die Mama zum Zuge.

Dafür haben wir uns zusätzlich noch einen Sport-Kurs für unsere Tochter rausgesucht, der alle zwei Wochen samstags stattfindet. Als wir da letzte Woche zum ersten Mal hingegangen sind, war ich echt erstaunt, neben den Kindern fast nur Papas zu sehen. Das war dann auch irgendwie eine ganz andere Atmosphäre. Ich finde das super, dass sich die Väter Zeit für so was nehmen, denn ich glaube das tut unseren Kleinen richtig gut. Papazeit muss einfach sein. Und auch wenn die Arbeit oder die Uni, wie gerade bei mir dieses Semester, viel Zeit abverlangt, darf das einfach nicht unter den Tisch fallen. Das gehört zum Prioritäten setzen dazu.

Das heißt natürlich nicht, dass ich mir unter der Woche keine Zeit für meine Tochter nehme. Aber so ein fester Termin ist einfach etwas, woran sich auch die Kleinen orientieren und was sie notfalls einklagen können. Der Samstagvormittag ist ab sofort also Papazeit. Und sonntags ist bei uns ja sowieso schon immer Familientag. Da geht gar nix anderes. Punkt.

Autor: Simon  |  Rubrik: studium  |  Oct 30, 2008
Autor: Simon
Rubrik: studium
Oct 30, 2008

Familie und Studium

Prioritäten setzen (Teil 3)

Jetzt hat die Vorlesungszeit wieder begonnen und ich bin guter Dinge, dass es ein tolles Semester wird. Zwar vielleicht nicht gerade entspannt, denn ich muss nun endlich mal alle Scheine in Latein machen, um dann nächstes Semester meine Magisterarbeit schreiben zu können, aber das wird schon. Und damit das auch wirklich klappt, habe ich das Semester unter folgendes Motto gesetzt: Qualität statt Quantität.

An den Fluktuationsraten der Seminarteilnehmer im Laufe des Semesters sieht man es immer wieder: Der Durchschnittsstudent nimmt sich viel vor und zieht dann im Endeffekt nur einen Bruchteil davon wirklich durch. So war das eigentlich auch meistens bei mir. Nicht, dass ich immer extrem wenig gemacht hätte, aber ich habe mir in meiner Semsteranfangseuphorie oft viel zu viel vorgenommen. Am Ende bin ich dann immer wieder bei Seminaren im Unfang von rund acht Semester-Wochenstunden hängengeblieben, die ich wirklich effektiv von Anfang bis Ende besucht habe.

Diesmal nun will ich das Pferd von der anderen Seite aufzäumen. Ich hab schon im Voraus das Programm auf elf Wochenstunden ausgedünnt, um alles von Anfang an mit vollem Elan angehen zu können. Und bei sechs Stunden Latein pro Woche heißt das gerade mal fünf Stunden für meine beiden Hauptfächer. Das scheint mir schon realistisch. Ob mein Plan so aufgeht, wie ich mir das vorstelle, werde ich zu einem späteren Zeitpunkt berichten.

Autor: Simon  |  Rubrik: studium  |  Oct 24, 2008
Autor: Simon
Rubrik: studium
Oct 24, 2008

Familie und Studium

Bloß nicht bewegen!

Ich erinnere mich noch an mein erstes Semester in Leipzig. Dank des Tipps einer liebenswerten ehemaligen Klassenkameradin, die an der dortigen Uni schon mit dem Studium begonnen hatte, als ich noch fleißig meinen Zivildienst ableistete, stand ich eines frühen Morgens kurz vor Vorlesungsbeginn in einer langen Schlange, um mich für einen Kurs einzuschreiben. Das war ein richtiges kleines Abenteuer für einen frisch gebackenen Studenten: zeitig aufstehen und schnell zur Uni, um sicherzugehen, noch einen Platz zu ergattern. Das hatte was von Gruppendynamik. Und außerdem war man so auch gleich „gezwungen", ein paar Kommilitonen kennen zu lernen.

Heute sitzen die Studenten alle zuhause einsam vor ihrem Laptop und klicken mal kurz rein, wenn die Online-Einschreibung losgeht. Nebenbei kann man sich dann neuerdings auch gleich noch seine Immatrikulationsbescheinigungen ausdrucken. Das spart Energie, denn sonst müsste man sich ja bis zum Studentensekretariat schleppen und dann auch noch reden! Ach, und die Scheine für erfolgreich absolvierte Kurse soll man sich demnächst auch selber ausdrucken können, habe ich gehört. So bleibt einem zuviel unangenehmer Kontakt zu den Professoren und Dozenten erspart. Das ist doch schon ein bisschen traurig, oder? Kein Wunder, dass die Fitnessstudios überall so boomen, denn wenn man demnächst vielleicht die Vorlesung auch noch via Webcam auf seinen Laptop übertragen kriegt, hat der Student ja gar keine Bewegung mehr. Wie gut, dass ich einen etwas längeren Weg zur Uni habe.

Autor: Simon  |  Rubrik: studium  |  Oct 8, 2008
Autor: Simon
Rubrik: studium
Oct 8, 2008