interaktiv

Familie und Studium

Papazeit muss sein (Prioritäten setzen - Teil 4)

Autor:
Simon

Rubrik:
studium

30.10.2008

Seit über einem Jahr gehen wir jetzt schon mit unserer Kleinen in den Musikgarten, also zur musikalischen Früherziehung. Im letzten Semester war das ein fester Papa-Termin. Zwar war ich so unter der Woche meist der einzige anwesende Vater unter lauter Müttern, aber viel Spaß gemacht hat es uns beiden trotzdem. Da ich nun aber wieder zur betreffenden Zeit ein Seminar auf dem Stundenplan stehen habe, kommt die Mama zum Zuge.

Dafür haben wir uns zusätzlich noch einen Sport-Kurs für unsere Tochter rausgesucht, der alle zwei Wochen samstags stattfindet. Als wir da letzte Woche zum ersten Mal hingegangen sind, war ich echt erstaunt, neben den Kindern fast nur Papas zu sehen. Das war dann auch irgendwie eine ganz andere Atmosphäre. Ich finde das super, dass sich die Väter Zeit für so was nehmen, denn ich glaube das tut unseren Kleinen richtig gut. Papazeit muss einfach sein. Und auch wenn die Arbeit oder die Uni, wie gerade bei mir dieses Semester, viel Zeit abverlangt, darf das einfach nicht unter den Tisch fallen. Das gehört zum Prioritäten setzen dazu.

Das heißt natürlich nicht, dass ich mir unter der Woche keine Zeit für meine Tochter nehme. Aber so ein fester Termin ist einfach etwas, woran sich auch die Kleinen orientieren und was sie notfalls einklagen können. Der Samstagvormittag ist ab sofort also Papazeit. Und sonntags ist bei uns ja sowieso schon immer Familientag. Da geht gar nix anderes. Punkt.

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