interaktiv

Familie und Studium

Hallo aus dem Dunkeln

Autor:
Simon

Rubrik:
studium

25.11.2008

Heute habe ich mir - unfreiwilligerweise - mal ein ganz ungewöhnliches Plätzchen zum Schreiben auserkoren. Ich sitze nämlich gerade im Dunkeln neben dem Bett meiner Tochter, die sich jetzt so langsam in Richtung süße Träume bewegt. Nein, meine Tochter ist nicht so computergetrimmt, dass ihr das Tippgeräusch der Tasten wohlige Gefühle macht. Aber ich habe mir gedacht, wenn sie sich schon fest in den Kopf gesetzt hat, nicht zu schlafen, wenn niemand mit in ihrem Zimmer weilt, dann nutze ich die Stunde doch einfach ein bisschen, bis sie tief und fest einschlummert. So haben wir beide was davon. Sie muss nicht wieder ihre Stimmbänder überstrapazieren und ich brauche mich dann nicht zu ärgern, dass der ganze Abend vorbei ist und ich mal wieder nichts geschafft habe.

Denn irgendwie scheint sie einen siebten Sinn dafür zu haben, wenn die Eltern den Raum (leise) verlassen, mag sie noch so müde sein und mag man noch so viele Liedchen gesungen und Streicheleinheiten gespendet haben. Schlafen scheint überhaupt nicht spannend zu sein. Da ist es manchmal gar nicht so einfach, sie zu überzeugen, dass sie jetzt nicht aufstehen kann, wenn sie um zwei Uhr nachts aufwacht. Und selbst wenn sie manchmal so müde ist, dass sie schon fast umfällt - sobald das Licht ausgeht, ist die Müdigkeit wie weggepustet. Vielleicht sollte ich das auch mal ausprobieren, einfach das Licht auszumachen, wenn ich mich beim Lernen wieder die Müdigkeit überkommt. Der erste Versuch heute ist zumindest schon mal gut geglückt.

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