interaktiv

Familie und Studium

Lernstrategien

Autor:
Simon

Rubrik:
studium

08.12.2008

Und schon ist meine Woche Power-Studium wieder um. Ich konnte zwar einiges in Latein wieder aufholen, trotzdem habe ich noch viel vor mir. Zwei Wochen Rückstand in einer Woche aufzuholen, ist nicht so einfach bei sechs Semesterwochenstunden Latein und wenn man sich erst mal wieder bisschen reinarbeiten muss. Aber dann kommt ja auch noch das Pensum der aktuellen Woche dazu, denn eine Woche Power-Studium hin oder her, die Zeit bleibt auch da nicht einfach stehen. Stück für Stück pirsche ich mich langsam wieder an den aktuellen Stand des Kurses heran.

Wenn da nur nicht sooo viele Vokabeln wären! Da kann man unmöglich die dreifache Menge pro Tag lernen, weil das Gedächtnis irgendwann sagt: „Achtung Reizüberflutung!" Und dann purzelt alles wieder durcheinander und man findet nix mehr in dem Gewusel. Also habe ich mich mal auf eine interaktive Suche begeben, um mich über Lernstrategien zu informieren. Die Tipps, die ich da gefunden habe, waren gar nicht so schlecht. Zum Beispiel, dass man immer wieder Pausen beim Lernen einlegen soll, in denen man etwas ganz anderes macht, und nicht unendlich am Stück lernt, weil das Gehirn immer am Anfang und am Ende am besten speichern kann. Aufpassen muss man dann aber nur, dass die Lernpausen nicht länger als die Lernzeiten werden, denn die machen komischerweise immer mehr Spaß. Aber die Pausen kann man auch gut mit anderen Sachen füllen, die man noch so nebenbei für seine eigentlichen Fächer machen muss. Und ab sofort ist ja auch die Option „Gemeinsames Spielen im Kinderzimmer" wieder verfügbar. Ich muss mir nur noch überlegen, wie ich es meiner Tochter erkläre, dass ich mich nach nicht allzu langer Spielphase wieder dem Lernen widmen muss.

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