interaktiv

Familie und Studium

Über die Verlockungen praktischer Erfahrungen

Autor:
Simon

Rubrik:
studium

12.12.2008

Mein letztes Praktikum liegt jetzt ungefähr ein Dreivierteljahr zurück. Ihr erinnert euch vielleicht, ich habe damals davon berichtet. Und immer wieder kribbelt es mich in den Fingern - nach gut sechs Jahren Studium vielleicht verständlich - wenn ich den einen oder anderen Aushang in der Uni am schwarzen Brett sehe, mal wieder etwas Praktisches zu machen. Nicht, dass mir das Studieren keinen Spaß macht, im Gegenteil. Aber direkt beim Theater zu arbeiten, ist eben doch was ganz anderes.

Nur habe ich mir wegen der Dringlichkeit meines Lateinabschlusses strikte Enthaltsamkeit diesbezüglich auferlegt. Ich kenne mich da einfach viel zu gut. Beides zusammen geht einfach leider nicht. Wenn man aber mal wieder daran denkt, dass solche praktischen Referenzen für die berufliche Zukunft im Prinzip unabdingbar sind, wurmt es schon manchmal, verlockende Angebote einfach sausen zu lassen. Heute lief mir eines davon mal wieder über den Weg. Es werden Theaterwissenschafts-Studenten für die Überarbeitung eines renommierten Theaterlexikons gesucht, das bald in einer aktualisierten Neuauflage erscheinen soll. Das heißt, man recherchiert dafür selbstständig und aktualisiert und ergänzt die Einträge. Das Ganze ist sogar bezahlt und man bekommt dann als Referenz eine Bescheinigung über die Mitwirkung an der Veröffentlichung. Klingt doch echt super, oder? Zumal mir das auch wirklich liegen würde, glaube ich. Ob ich mir das vielleicht doch noch mal durch den Kopf gehen lassen sollte? Immerhin ist einem der Umfang der Mitwirkung völlig freigestellt...

Diesen Artikel teilen

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Das hilft uns, dir ein gutes Nutzungserlebnis zu bieten und unsere Website zu verbessern. Wenn du durch die Seiten surfst, erklärst du dich hiermit einverstanden. Hier erfährst du mehr über die Nutzung deiner Daten und Möglichkeiten zum Widerspruch.