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Familie und Studium

Über die Verlockungen praktischer Erfahrungen

Mein letztes Praktikum liegt jetzt ungefähr ein Dreivierteljahr zurück. Ihr erinnert euch vielleicht, ich habe damals davon berichtet. Und immer wieder kribbelt es mich in den Fingern - nach gut sechs Jahren Studium vielleicht verständlich - wenn ich den einen oder anderen Aushang in der Uni am schwarzen Brett sehe, mal wieder etwas Praktisches zu machen. Nicht, dass mir das Studieren keinen Spaß macht, im Gegenteil. Aber direkt beim Theater zu arbeiten, ist eben doch was ganz anderes.

Nur habe ich mir wegen der Dringlichkeit meines Lateinabschlusses strikte Enthaltsamkeit diesbezüglich auferlegt. Ich kenne mich da einfach viel zu gut. Beides zusammen geht einfach leider nicht. Wenn man aber mal wieder daran denkt, dass solche praktischen Referenzen für die berufliche Zukunft im Prinzip unabdingbar sind, wurmt es schon manchmal, verlockende Angebote einfach sausen zu lassen. Heute lief mir eines davon mal wieder über den Weg. Es werden Theaterwissenschafts-Studenten für die Überarbeitung eines renommierten Theaterlexikons gesucht, das bald in einer aktualisierten Neuauflage erscheinen soll. Das heißt, man recherchiert dafür selbstständig und aktualisiert und ergänzt die Einträge. Das Ganze ist sogar bezahlt und man bekommt dann als Referenz eine Bescheinigung über die Mitwirkung an der Veröffentlichung. Klingt doch echt super, oder? Zumal mir das auch wirklich liegen würde, glaube ich. Ob ich mir das vielleicht doch noch mal durch den Kopf gehen lassen sollte? Immerhin ist einem der Umfang der Mitwirkung völlig freigestellt...

Autor: Simon  |  Rubrik: studium  |  Dec 12, 2008
Autor: Simon
Rubrik: studium
Dec 12, 2008

Familie und Studium

Lernstrategien

Und schon ist meine Woche Power-Studium wieder um. Ich konnte zwar einiges in Latein wieder aufholen, trotzdem habe ich noch viel vor mir. Zwei Wochen Rückstand in einer Woche aufzuholen, ist nicht so einfach bei sechs Semesterwochenstunden Latein und wenn man sich erst mal wieder bisschen reinarbeiten muss. Aber dann kommt ja auch noch das Pensum der aktuellen Woche dazu, denn eine Woche Power-Studium hin oder her, die Zeit bleibt auch da nicht einfach stehen. Stück für Stück pirsche ich mich langsam wieder an den aktuellen Stand des Kurses heran.

Wenn da nur nicht sooo viele Vokabeln wären! Da kann man unmöglich die dreifache Menge pro Tag lernen, weil das Gedächtnis irgendwann sagt: „Achtung Reizüberflutung!" Und dann purzelt alles wieder durcheinander und man findet nix mehr in dem Gewusel. Also habe ich mich mal auf eine interaktive Suche begeben, um mich über Lernstrategien zu informieren. Die Tipps, die ich da gefunden habe, waren gar nicht so schlecht. Zum Beispiel, dass man immer wieder Pausen beim Lernen einlegen soll, in denen man etwas ganz anderes macht, und nicht unendlich am Stück lernt, weil das Gehirn immer am Anfang und am Ende am besten speichern kann. Aufpassen muss man dann aber nur, dass die Lernpausen nicht länger als die Lernzeiten werden, denn die machen komischerweise immer mehr Spaß. Aber die Pausen kann man auch gut mit anderen Sachen füllen, die man noch so nebenbei für seine eigentlichen Fächer machen muss. Und ab sofort ist ja auch die Option „Gemeinsames Spielen im Kinderzimmer" wieder verfügbar. Ich muss mir nur noch überlegen, wie ich es meiner Tochter erkläre, dass ich mich nach nicht allzu langer Spielphase wieder dem Lernen widmen muss.

Autor: Simon  |  Rubrik: studium  |  Dec 8, 2008
Autor: Simon
Rubrik: studium
Dec 8, 2008

Familie und Studium

Eine Woche Power-Studium

In den letzten zwei Wochen bin ich in Latein mal wieder mächtig in Lern-Rückstand geraten. Ich musste nämlich nebenbei auch noch ein dickes Fachbuch für ein Referat wälzen. Das ist nun aber auch geschafft und jetzt heißt es wieder ranklotzen. Zeit habe ich dafür in den kommenden sieben Tage wesentlich mehr als sonst, denn die zwei Damen des Hauses gönnen sich eine Woche Urlaub bei der Verwandtschaft. Bei so viel ungewohnter Ruhe werde ich mir zwar ab und zu mal als Ausgleich ein paar Freunde einladen oder ins Kino gehen „müssen", aber ansonsten steht die Woche ganz im Zeichen des Lateinischen.

In vier Zimmern kann ich also nach Lust und Laune meine Vokabeln verteilen, ohne sie später in irgendwelchen Schubladen, Mülleimern oder Spielzeugkisten suchen zu müssen. Zeitlich haben wir das super getimt, schließlich muss ich ja dieses Semester mit dem Latein unbedingt fertig werden. Ich weiß aber auch, dass ich mich sehr freuen werde, wenn wieder das gewohnte Leben in der Wohnung Einzug hält, statt Mensa-Essen wieder was lecker Gekochtes meiner Frau auf dem Tisch duftet und ich mit meiner Tochter Quatsch machen kann. Und vielleicht hab ich ja bis dahin so viel gelernt, dass ich meinen nächsten Blog-Beitrag auf Lateinisch schreibe.

Autor: Simon  |  Rubrik: studium  |  Nov 29, 2008
Autor: Simon
Rubrik: studium
Nov 29, 2008