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Familei und Studium

Das Rotations-Prinzip

Vor gut ein paar Wochen war unsere zehnmonatige Tochter zum ersten Mal richtig krank - und das gleich mit knapp 40 Fieber. Da schaut man als Papa dann doch lieber mit zum Kinderarzt und lässt die Uni mal ausfallen. Zwei Tage später ging es ihr glücklicherweise wieder recht gut. Mama aber dafür nicht mehr. Sprich: Papa bitte zum Einsatz ins Kinderzimmer. Der dauerte nur nicht allzu lang, denn wiederum zwei Tage später saß Papa dann selber beim Arzt und holte sich Antibiotikum. Da ging es bei Mama zum Glück schon wieder aufwärts.

Als sich dann nach insgesamt einer Woche langsam alles wieder gut eingespielt hatte, legte der derzeit allerorts umgehende Magen-Darm-Virus unsere Tochter aufs heftigste lahm, so dass wir noch am Abend zu einem Bereitschaftsarzt mussten. Und wisst ihr, wie es dann weiter ging?

Nach drei Tagen ging das mit dem Essen bei ihr schon wieder gut, aber jetzt war Mama an der Reihe. Aber am nächsten Tag stand ja nun ein Referat an und da kann man schlecht fehlen. Also durfte unsere Kleine dann wieder ein paar Stunden zu Mama - die war inzwischen etwas bei Kräften. Doch je näher das Referat rückte, um so heftiger protestierten nun Papas Kopf und Magen. Der schleppte sich danach nur noch ins Bett und blieb da - wohl oder übel - erstmal für einen Tag.

Jetzt sind wir wieder alle im Einsatz. Unsere Kleine beim Krabbeln lernen, Mama im Hinterherrennen und Papa in der Uni. Nächste Woche ist da die Fortsetzung des aus logistischen Gründen nur noch angefangenen Referats. Aber diesmal ganz sicher ohne brummenden Kopf und rotierenden Magen. Reicht ja auch erstmal jetzt.

Autor: Simon  |  Rubrik: studium  |  Jan 25, 2008
Autor: Simon
Rubrik: studium
Jan 25, 2008

Familie und Studium

Was wird aus meinem Geld?

Studenten als solche haben natürlich immer wenig Geld. Das ist allgemein bekannt. Darum trifft man auch an allen Ecken und Enden jobbende Studierende. Denn nicht nur Miete, Verköstigung und Klamotten wollen irgendwie bezahlt sein, sondern man will ja auch ab und zu noch ein bisschen weggehen oder sich hier und da mal etwas Schönes leisten. Da fließt natürlich die Freude nicht gerade über, wenn man nun auch noch von dem hart Erarbeiteten happige Studiengebühren bezahlen soll. Aber die Gebühren sind nun mal da jetzt hofft man wenigstens auch etwas von der ganzen Bezahlerei zu haben.

Die Meinungen gehen natürlich weit auseinander, aber ich finde, dass sich schon ein paar Sachen an der Uni gebessert haben, wie zum Beispiel die Öffnungszeiten der Bibliotheken oder das nun umfangreichere Lehrangebot. Natürlich gibt es noch einiges zu verbessern, aber man kann vielleicht auch nicht erwarten, dass alles von heute auf morgen umgesetzt wird. Zumal ja die Umstellung von Magister auf Bachelor die Institute sowieso vor einige Herausforderungen stellt.

Aber wahrscheinlich kann ich mit dem Thema auch nur so entspannt umgehen und abwägen, weil ich als Familienpapa einer der wenigen Glücklichen bin, die keine Studiengebühren zahlen müssen. Ich darf mein Nebbenjobber-Geld stattdessen in die kommende Studierenden-Generation investieren. Und da sehe ich tagtäglich, dass es sich auszahlt...

Autor: Simon  |  Rubrik: studium  |  Jan 18, 2008
Autor: Simon
Rubrik: studium
Jan 18, 2008

Familie und Studium

Studium UND Familie?

Neulich habe ich mir mit meiner Frau abends den Film „Klick" angeschaut - eine Hollywood-Komödie und gleichzeitig leidenschaftliches Plädoyer für den Wert von Familie. Nach vielen Turbolenzen entscheidet sich Michael Newman (gespielt von Adam Sandler) darin ganz bewusst, seiner Familie den Vorrang vor beruflicher Karriere zu geben.

Heutzutage ist es ja eher üblich, zuerst an beruflichen Erfolg zu denken und die Familienplanung auf später zu verschieben, schon allein um finanziell absolut abgesichert zu sein. Doch es geht auch anders. Vor reichlich drei Jahren haben meine Frau und ich geheiratet und nun bin ich seit einem knappen Jahr auch noch stolzer Papa. Natürlich musste ich dafür hier und da mal Abstriche beim Studium machen. Vielleicht wäre ich jetzt schon fertig damit; und vielleicht stünde ich finanziell jetzt besser da. Aber ich habe diese Entscheidungen bis heute keine Sekunde bereut. Im Gegenteil. Es ist einfach toll, dass ich mir den Stundenplan so einteilen kann, dass ich trotzdem viel von der Entwicklung meiner Tochter mitbekomme. Wie viele unvergessliche Momente würde ich sonst vielleicht verpassen?

Es ist nicht immer leicht beides unter einen Hut zu bringen, zumal wenn man, wie in meinem Fall, als Geisteswissenschaftler noch nebenbei Praktika absolviert, um der beruflichen Zukunft eine solide Basis zu geben. Doch ich habe bisher von allen Seiten der Universität her immer Unterstützung erhalten; und von meiner Familie jede Menge Liebe. Das ist es wert.

Autor: Simon  |  Rubrik: studium  |  Jan 10, 2008
Autor: Simon
Rubrik: studium
Jan 10, 2008

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