interaktiv

Familei und Studium

Das Rotations-Prinzip

Autor:
Simon

Rubrik:
studium

25.01.2008

Vor gut ein paar Wochen war unsere zehnmonatige Tochter zum ersten Mal richtig krank - und das gleich mit knapp 40 Fieber. Da schaut man als Papa dann doch lieber mit zum Kinderarzt und lässt die Uni mal ausfallen. Zwei Tage später ging es ihr glücklicherweise wieder recht gut. Mama aber dafür nicht mehr. Sprich: Papa bitte zum Einsatz ins Kinderzimmer. Der dauerte nur nicht allzu lang, denn wiederum zwei Tage später saß Papa dann selber beim Arzt und holte sich Antibiotikum. Da ging es bei Mama zum Glück schon wieder aufwärts.

Als sich dann nach insgesamt einer Woche langsam alles wieder gut eingespielt hatte, legte der derzeit allerorts umgehende Magen-Darm-Virus unsere Tochter aufs heftigste lahm, so dass wir noch am Abend zu einem Bereitschaftsarzt mussten. Und wisst ihr, wie es dann weiter ging?

Nach drei Tagen ging das mit dem Essen bei ihr schon wieder gut, aber jetzt war Mama an der Reihe. Aber am nächsten Tag stand ja nun ein Referat an und da kann man schlecht fehlen. Also durfte unsere Kleine dann wieder ein paar Stunden zu Mama - die war inzwischen etwas bei Kräften. Doch je näher das Referat rückte, um so heftiger protestierten nun Papas Kopf und Magen. Der schleppte sich danach nur noch ins Bett und blieb da - wohl oder übel - erstmal für einen Tag.

Jetzt sind wir wieder alle im Einsatz. Unsere Kleine beim Krabbeln lernen, Mama im Hinterherrennen und Papa in der Uni. Nächste Woche ist da die Fortsetzung des aus logistischen Gründen nur noch angefangenen Referats. Aber diesmal ganz sicher ohne brummenden Kopf und rotierenden Magen. Reicht ja auch erstmal jetzt.

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