interaktiv

Familie und Studium

Wie man es am besten nicht macht

Autor:
Simon

Rubrik:
studium

30.01.2008

Es ist schon eine Weile her, dass ich mein Studium begonnen habe. Damals war ich noch in Leipzig und eine gute Freundin, die ein Semester vor mir begonnen hatte und dort das gleiche Fach studierte, half mir ein bisschen, mich im Studiumsdschungel und bei der Erstellung meines Stundenplans zurecht zu finden. Ich war ihr sehr dankbar dafür, denn sonst wäre mein erstes Semester sicherlich wesentlich chaotischer verlaufen. Sie empfahl mir unter anderem, gleich einen Lateinkurs zu belegen, da ich diesen später für meine Prüfungen benötigen würde. An einem Morgen kurz vor Vorlesungsbeginn begab ich mich also zur Einschreibung. Darauf folgten dann viele Stunden mit dieser mir bis dato völlig fremden Sprache, die mir nie so richtig sympathisch wurde.

Zum nächsten Semesters wechselte ich dann die Uni. Da war natürlich vieles ganz anders. Ich kannte keinen einzigen Studenten und musste mich diesmal allein durch den Dschungel schlagen. Dabei blieb die Fortführung meines Lateinunterrichts irgendwie auf der Strecke. Und wie das so ist, was man einmal auf später verschiebt, verliert man ganz schnell aus dem Blick. Im Hinterkopf habe ich es natürlich schon immer gehabt, aber da sich mein Studium nun so langsam auf das Ende zu bewegt, muss ich mich endlich dem Latein stellen. Dass ich inzwischen nicht mehr allzu viel von dem weiß, was ich im ersten Semester gelernt habe, ist bestimmt nachvollziehbar. Demzufolge stehe ich vor einer echten Herausforderung. Denn um nicht wieder ganz bei Null anzufangen, habe ich mir vorgenommen, die alten Kenntnisse noch mal nachzulernen, um dann im April gleich in den zweiten Kurs einzusteigen und nicht zwei Semester dafür „opfern" zu müssen. Was können wir (oder besser ich) daraus lernen? Am besten immer gleich das Angefangene zuende bringen, denn später wird es bestimmt nicht leichter werden...

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