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Familie und Studium

Das Beste kommt zum Schluss

Ich freue mich schon auf das baldige Semesterende. Aber bitte nicht falsch verstehen: Liebend gern besuche ich Vorlesungen und Seminare und freue mich jedes Mal wieder unheimlich auf den Beginn der Vorlesungszeit. Außerdem bedeutet Ferienzeit für einen Studenten ja nicht unbedingt gleich Urlaub. Da sind Hausarbeiten zu schreiben, Praktika zu absolvieren und dergleichen mehr. Nein, meine Vorfreude gilt - ja, haltet mich ruhig für verrückt - der Erstellung des Stundenplans für das kommende Semester.

Wenn die Vorausplanung der Dozenten längerfristig wäre, hätte ich mir bestimmt schon die Stundenpläne bis zum Ende meines Studiums zusammengestellt. So aber genieße ich es am Ende des Semesters nach und nach immer mehr neu eingetragene Kurse im elektronischen Vorlesungsverzeichnis zu entdecken. Dann studiere ich die Beschreibungen und tüftle, meist über mehrere Wochen verteilt, mir einen tollen Stundenplan aus. Ich empfinde es als echtes Vorrecht, aus dem großen Angebot an Themen und Formen mir - mit ein paar Einschränkungen bezogen auf Pflichtkurse versteht sich - nach meinen Vorlieben und berufsperspektivischen Absichten das Geeignete selbst herauszufiltern. Und wenn der Plan dann steht, recherchiere ich fleißig nach der zur Vorbereitung empfohlenen Literatur. Zumindest wenn ich die Nase nicht schon voll habe von den vielen Büchern, die ich gerade für die ein oder andere Hausarbeit wälze. So ein bisschen Stundenplanertüfteln ist in den Arbeitspausen aber auf jeden Fall eine (ent)spannende Ablenkung.

Autor: Simon  |  Rubrik: studium  |  Feb 8, 2008
Autor: Simon
Rubrik: studium
Feb 8, 2008

Familie und Studium

Wenn die Anforderungsliste länger wird als der Terminkalender

In den letzten Semestern fand an unserem Institut für Theater- und Medienwissenschaft immer eine Veranstaltung namens „Studium für'n Arsch ?!?" statt, bei der ehemalige Studierende eingeladen wurden, die von ihren Berufserfahrungen erzählten, Fragen beantworteten und Tipps gaben. Ich erinnere mich an einen Dramaturgen, der unter anderem davon berichtete, ständig unterwegs zu sein auf der Suche nach neuen Stücken und Regisseuren. Seine Empfehlung an die Studierenden, die damit liebäugelten, diesen Beruf zu ergreifen, war, mindestens zwei mal pro Woche ins Theater zu gehen und das so oft wie möglich auch außerhalb des gewohnten Umfelds.

Das hört sich in der Theorie natürlich wunderbar an und ich würde auch gern so oft ins Theater gehen um mich noch ausgiebiger mit der Materie zu beschäftigen. Aber wie soll das in der Praxis bitteschön funktionieren? Der gute Herr ist nun mal hauptberuflich Dramaturg. Ein Student ist aber für gewöhnlich neben seinem nicht unerheblich zeitausfüllenden Studium, das ja noch ein oder zwei weitere Fächer beinhaltet, auch noch Nebenjobber, Praktikant und in meinem Falle Familienmensch. Ganz zu schweigen von der finanziellen Komponente.

Und man sollte nicht vergessen, dass es ja auch noch andere Möglichkeiten, wie einschlägige Fachmagazine oder auch den ZDF-Theaterkanal, gibt, um immer auf dem Laufenden der Theaterwelt zu bleiben und seine Praxis zu studieren. Ich habe jedenfalls beschlossen, mich diesbezüglich nicht verrückt zu machen oder unter Druck zu setzen. Natürlich gehe ich so oft ich es schaffe ins Theater. Im letzten Jahr war das leider nicht so häufig, wie ich es mir gewünscht hätte, dafür aber mit großer Leidenschaft.

Autor: Simon  |  Rubrik: studium  |  Feb 5, 2008
Autor: Simon
Rubrik: studium
Feb 5, 2008

Familie und Studium

Wie man es am besten nicht macht

Es ist schon eine Weile her, dass ich mein Studium begonnen habe. Damals war ich noch in Leipzig und eine gute Freundin, die ein Semester vor mir begonnen hatte und dort das gleiche Fach studierte, half mir ein bisschen, mich im Studiumsdschungel und bei der Erstellung meines Stundenplans zurecht zu finden. Ich war ihr sehr dankbar dafür, denn sonst wäre mein erstes Semester sicherlich wesentlich chaotischer verlaufen. Sie empfahl mir unter anderem, gleich einen Lateinkurs zu belegen, da ich diesen später für meine Prüfungen benötigen würde. An einem Morgen kurz vor Vorlesungsbeginn begab ich mich also zur Einschreibung. Darauf folgten dann viele Stunden mit dieser mir bis dato völlig fremden Sprache, die mir nie so richtig sympathisch wurde.

Zum nächsten Semesters wechselte ich dann die Uni. Da war natürlich vieles ganz anders. Ich kannte keinen einzigen Studenten und musste mich diesmal allein durch den Dschungel schlagen. Dabei blieb die Fortführung meines Lateinunterrichts irgendwie auf der Strecke. Und wie das so ist, was man einmal auf später verschiebt, verliert man ganz schnell aus dem Blick. Im Hinterkopf habe ich es natürlich schon immer gehabt, aber da sich mein Studium nun so langsam auf das Ende zu bewegt, muss ich mich endlich dem Latein stellen. Dass ich inzwischen nicht mehr allzu viel von dem weiß, was ich im ersten Semester gelernt habe, ist bestimmt nachvollziehbar. Demzufolge stehe ich vor einer echten Herausforderung. Denn um nicht wieder ganz bei Null anzufangen, habe ich mir vorgenommen, die alten Kenntnisse noch mal nachzulernen, um dann im April gleich in den zweiten Kurs einzusteigen und nicht zwei Semester dafür „opfern" zu müssen. Was können wir (oder besser ich) daraus lernen? Am besten immer gleich das Angefangene zuende bringen, denn später wird es bestimmt nicht leichter werden...

Autor: Simon  |  Rubrik: studium  |  Jan 30, 2008
Autor: Simon
Rubrik: studium
Jan 30, 2008