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Freiwilligendienst im Ausland

Jobsuche

Autor:
David

Rubrik:
orientieren

20.07.2020

Vor Corona hatte ich den Plan, mich im März um mein Studium zu kümmern, da ich danach viel Besuch, Termine und Reisen auf meinem Peru-Terminkalender hatte. Als dann klar wurde, dass das alles auf immer wackligeren Beinen stand, verschob sich alles. Logischerweise wollte ich meine letzte, immer kostbarer werdende Zeit nicht mit der Studiumssuche verbringen. Als ich dann Anfang April wieder in Deutschland war, hatte ich auch erstmal keinen Kopf dafür und so schob ich das Thema immer weiter auf. Auch wenn ich eigentlich genügend Hilfe und Hilfsangebote durch meine Familie bekommen habe, fehlte mir die Motivation. Ein bisschen habe ich mich bereits informiert, aber ehrlich gesagt habe ich mich auf den verschobenen Immatrikulationsterminen ausgeruht. Doch diese enden nun im August und so langsam komme ich nicht darum, endlich was zu tun. Während meiner Zeit in Peru, war ich mir sicher, das Politikwissenschaften das Richtige für mich wäre. Doch ab und zu kommen mir noch Zweifel. Die Zwischenzeit bis zum Studium wollte ich dann zum Arbeiten nutzen, um einerseits Geld zu verdienen und gleichzeitig eine halbwegs sinnvolle Beschäftigung zu finden. Nach einiger Suche habe ich mich online bei einer Supermarktkette in meiner Nähe beworben. Trotz der Ausschreibung habe ich die Wochen darauf keine Antwort bekommen und schon mit einer Absage gerechnet und mich anderweitig umgeschaut. Bei meinen ehemaligen Arbeitsstellen in einem Museum oder bei einem Veranstaltungstechnikunternehmen war logischerweise nichts frei. Dann ging aber plötzlich alles ganz schnell und ich habe über Kontakte einen Platz in einer Rodelbahn als Aushilfskraft bekommen. Kurz darauf hatte ich zwar auch eine Zusage des Supermarktes, aber der Job bei der Rodelbahn klang dann doch besser. Zudem wurde ich nun von einem ehemaligen Lehrer gefragt, ob ich in meiner alten Schule in der Notbetreuung mithelfen kann, sodass ich nun wieder genügend zu tun habe. Nun kann ich ein wenig nachfühlen, wie es sich anfühlen muss, keinen Job zu finden.

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