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FSJ in Nicaragua

"La Grotta"

Autor:
Esther

Rubrik:
auszeit nach dem abi

06.04.2010

Mein Kumpel Christian erzählte mir, dass er mich gleich an meinem ersten Abend in die „Grotta“, den bekanntesten honduranischen Club, einladen wollte. Nachdem ich mich für ein paar Stunden hingelegt hatte, begann ich mich für die große Party zurecht zu machen. Während ich meine glitzernden Stöckelschuhe anzog, musste ich beim Gedanken lächeln, was wohl meine deutschen Freundinnen zu diesem Outfit sagen würden. Während meines Freiwilligen Sozialen Jahrs in Nicaragua hatte ich mich langsam daran gewöhnen müssen, dass die „Latinas“ sich etwas mehr „aufbrezeln“ als meine deutschen, eher alternativen, Freundinnen.

Als ich endlich fertig war, machten wir uns auf den Weg zur „Grotta“. Vor dem Club wartete bereits eine lange Schlange. Während wir aus Christians Sportwagen ausstiegen, sah ich, wie jede/r Einzelne genau von den Türstehern begutachtet wurde, bevor er oder sie in die Disko hineingelassen wurden. Christian jedoch marschierte geradewegs an all den wartenden Leuten vorbei, wechselte ein paar Worte mit den Securities und zog mich ohne etwas zu bezahlen in die „Grotta“ hinein. Auf meinen erstaunten Blick hin antwortete er mir nur: „Alles was du in Honduras brauchst, sind Connections!“

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