interaktiv

FSJ in Nicaragua

"La Villa de Guadalupe"

Autor:
Esther

Rubrik:
auszeit nach dem abi

31.05.2010

Ein weiterer wichtiger Platz, den ich noch nicht besucht hatte, war „La Villa de Guadalupe“: ein Wallfahrtsort, den jedes Jahr Tausende von Gläubigen aufsuchen. Dort befindet sich die „Basilika der Jungfrau von Guadalupe“, das wichtigste Heiligtum Mexikos.

Die Legende besagt, dass im Jahr 1531  dem Indígena Juan Diego auf dem Berg Tepeyac die Jungfrau Maria erschien. Als er daraufhin zum Bischof ging, um ihm davon zu berichten, schickte dieser ihn ungläubig davon. Juan Diego aber kehrte zum Berg zurück, wo die Gottesmutter als Beweis für die Jahreszeit untypische Rosen wachsen lies. Als er abermals den Bischof aufsuchte, um ihm die Blumen zu zeigen, entstand auf unerklärliche Weise auf seinem Mantel das Bild der „Virgen“. Dieser Umhang ist bis heute noch erhalten und in der Basilika zu sehen.

Während wir der Kirche immer näher kamen, sahen wir mehr und mehr Leute, die auf den bloßen Knien zur Basilika robbten. Erikas Mutter erklärte mir, dass viele Mexikaner die Jungfrau um etwas bitten, wie zum Beispiel die Heilung eines Kranken. Wenn sich dieser Wunsch erfüllt, kommen sie als Gegenleistung zum Wallfahrtsort auf Knien.

Wir besuchten also die verschiedenen Kirchen: eine ganz moderne, aber auch eine sehr alte. Und natürlich bestiegen wir auch den Berg Tepeyac, wo zu Ehren der Gottesmutter eine kleine Kapelle gebaut worden war.



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