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FSJ in Nicaragua

Vom Dinosaur Provincial Park ins Holiday Inn

An unserem letzten Tag hatte Uncle Greg etwas ganz Besonderes mit uns geplant: Er lud uns in den Dinosaur Provincial Par ein. Nur eine Stunde entfernt lag der Nationalpark, in dem die meisten Dinosaurierfossilien der Welt gefunden wurden. Zuerst hatte ich keine große Lust mitzugehen, da ich mir eine Art Museum vorgestellt hatte, in dem alte Knochen und Plastikdinos ausgestellt wurden. Um nicht unhöflich zu erscheinen, sagte ich jedoch lieber nichts. Als wir dann schließlich ankamen, konnte ich meinen Augen kaum trauen. Kilometerweit erstreckte sich eine atemberaubende Canyon-Landschaft.

Nachdem wir im Park gepicknickt hatten, mussten wir uns auch leider schon auf den Rückweg machen, da am darauffolgenden Tag Lauras Hochzeit in Calgary stattfinden sollte. Mein Gastvater hatte für uns alle eine Suite im Holiday Inn reserviert. Als wir im Hotel ankamen, hatten die anderen Familienmitglieder bereits eingecheckt. Meine Gastschwester sagte lachend: „Ich glaube wirklich, dass das ganze Hotel allein mit unserer Familie ausgebucht ist.“ Sie schien wirklich Recht zu haben, denn wo auch immer wir hinliefen, trafen wir auf eine Tante, einen Cousin oder auf einen von Briannas Neffen. Am Abend gingen wir schließlich noch mit der gesamten Familie essen und auch da schien es so, als ob die Gäste allesamt der Familie angehörten.

 

Autor: Esther  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  Aug 30, 2010
Autor: Esther
Rubrik: auszeit nach dem abi
Aug 30, 2010

FSJ in Tschechien

Die tschechische Sprache — ein Intro vorab

In der Schule galt ich als sprachbegabt. Ich war ein Tor, glaubte das und bildete mir mächtig viel darauf ein. Sprachliche LKs, eine Leidenschaft für Französisch und ein ganz passables Italienisch ließen mich glauben, keine Sprache sei zu schwer für mich.

Ein Blick in die Tschechische Grammatik belehrt mich schlagartig eines besseren: Kein Latein, Grammatik immer nur so nebenher erledigt, kurzum: Ich war vollkommen aufgeschmissen. Mich schockierten die sieben Fälle, vom Vokativ hatte ich nie etwas gehört, geschweige denn vom Lokativ, und die selbst die Vergleiche mit der deutschen Grammatik ließen mich an meine Grenzen stoßen. Ich sitze also völlig verzweifelt und mit zerstörtem Selbstbild am Schreibtisch und versuche, den  Unterschied zwischen dem perfektiven und dem imperfektiven Aspekt, den belebten und den unbelebten Substantiven, den verschiedenen Konjugationen und den unzähligen Deklinationsendungen auch nur im Ansatz zu verstehen.

Relativ bald entdeckte ich, dass das (zumindest alles auf einmal) eine Mission Impossible war, und ich versuchte mich an der Aussprache, die mir bislang in jeder Sprache mehr Vergnügen bereitet hatte als die Grammatik. Ich gab mir unendlich viel Mühe, mir nicht meine Zunge zu verknoten und auch die Bewässerung meines Schreibtisches in Grenzen zu halten, doch wieder scheiterte ich: Die tschechische Sprache scheint nur aus Konsonanten zu bestehen! An der Rechtschreibung versuche ich mich erst gar nicht; Buchstaben wie ø š ù ? ý í é ò schwirren mir nur so im Kopf herum …

Autor: Inga  |  Rubrik: studium  |  Aug 26, 2010
Autor: Inga
Rubrik: studium
Aug 26, 2010

FSJ in Nicaragua

Am McKenzie Lake

Die ersten Tage verbrachten wir in einem kleinen Dorf, das an einem großen See und nicht weit von Calgary entfernt lag. Eine meiner Gasttanten wohnt dort mit ihrem Mann und zwei Söhnen in einem wunderschönen Haus direkt am See. Ich war völlig überwältigt, als wir das Grundstück betraten. Meine Mom hatte mir zwar vorher erzählt, dass der Mann ihrer Schwester sehr reich sei, doch als ich fünf nagelneue Autos und ein elegantes Motorboot vor dem riesigen Haus stehen sah, verschlug es mir einfach die Sprache.

Am zweiten Tag nahm uns Uncle Greg, wie ihn meine Gastgeschwister nannten, mit auf eine Bootsfahrt. Zuerst fuhren wir zu einer kleinen Insel, wo jedes Jahr Hunderte von Pelikanen brüten. Obwohl wir die Vögel nur von weitem sehen konnten, um sie nicht zu stören, war es ein unglaublicher Anblick, so viele Pelikane und ihrer Jungtiere zu sehen.

Anschließend gingen wir alle im See baden. Allerdings war das Wasser so kalt, dass ich schon nach wenigen Minuten schlotternd und mit blauen Lippen wieder ins Boot krabbelte. Alle lachten mich aus, da sie der Meinung waren, dass eine Deutsche doch eher an die Kälte gewöhnt sein müsste als Texaner.

Autor: Esther  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  Aug 20, 2010
Autor: Esther
Rubrik: auszeit nach dem abi
Aug 20, 2010