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FSJ in Tschechien

Facebook

Autor:
Inga

Rubrik:
auszeit nach dem abi

12.01.2011

Längst hat sich das Ganze völlig unkontrolliert, unübersichtlich, ja schlichtweg unverständlich verselbstständigt. Facebook hat über 580 Millionen Mitglieder, jeder sechste Deutsche ist auf der Plattform registriert und jeden Tag wird es schwieriger, sich diesem oder anderen sozialen Online-Netzwerken zu entziehen.

„Sei dabei! Tausch dich aus! Bleib in Kontakt!“ So wirbt StudiVZ, auch eines dieser sozialen Netzwerke. Es wurde von Facebook wegen Diebstahl geistigen Eigentums verklagt, und bringt es damit ziemlich gut auf den Punkt. Wer nicht bei Facebook ist, der ist nicht informiert, nicht auf dem letzten Stand der Dinge, wird leicht vergessen. Natürlich gibt es Alternativen: E-Mails, Telefon, sogar die gute alte Post hilft weiter, aber warum so kompliziert, wo man doch mit einem Mausklick auf der blauen Seite gleich alle beisammen hat!?

Nicht wenige Facebook-Nutzer leiden unter mindestens 350 „Freunden“, im Englischen gibt es umgangssprachlich das Wort „to unfriend somebody“: Jemanden aus der virtuellen Freundesliste löschen, kann das Todesurteil für eine solide Freundschaft bedeuten. Es ist eine Internetseite, die einen unbestreitbar großen Raum in unserem Alltag einnimmt, eine Seite über die nachzudenken vielen ein zu weites Feld ist. Kaum einer der Nutzer quält sich durch die Nutzungsbedingungen und Datenschutzerklärungen, kaum einer versteht das große Ding namens Facebook wirklich und doch sind alle dabei. Ein Fakt, der das Nicht-Mitglied-Sein nahezu unmöglich macht.

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