interaktiv

Freiwilligendienst im Ausland

Immer auf Trab

Autor:
Esther

Rubrik:
arbeitsmarkt

08.06.2011

Aber nicht nur die Vorbereitungen für meine große Reise hielten mich auf Trab. Ich musste mich ja auch immer noch um meine nicaraguanische Freundin Ruth kümmern und gleichzeitig lief mein Praktikum im Büro für Internationale Beziehungen weiter.

Ruth hatte sich mittlerweile schon etwas besser in Deutschland eingelebt und begann auch langsam ein bisschen Deutsch zu sprechen. Doch war es schwierig für sie, sich einen eigenen Freundeskreis aufzubauen, da sie in ihren FSJ-Einsatzstellen hauptsächlich mit älteren Leuten zu tun hatte. Es arbeiteten zum Beispiel kaum Jugendliche im Weltladen (ihrer Haupteinsatzstelle). Zum Glück hatte sie aber in ihrer gleichaltrigen Gastschwester eine gute Freundin gefunden. So fühlte sie sich schon etwas wohler, aber trotzdem überkam sie auch immer wieder das Heimweh und sie brauchte meine Unterstützung.

Mein Praktikum machte mir wirklich viel Spaß, auch wenn es teilweise sehr anstrengend war. Das Arbeitsklima war eigentlich immer gut und alle waren sowohl freundlich als auch hilfsbereit. Seitdem die Vorbereitungen für die „Fiesta“ vorbei waren, hatte ich viel von der E-Mail-Korrespondenz zwischen San Carlos und Erlangen übernommen, musste aber auch einige Texte vom Spanischen oder Englischen ins Deutsche übersetzen und seit einigen Tagen war ich dabei, einen Vortrag über das Leben der nicaraguanischen Jugendlichen vorzubereiten.

 

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