interaktiv

Freiwilligendienst im Ausland

Auckland — Sydney

Autor:
Miriam

Rubrik:
auszeit nach dem abi

26.06.2012

Ein großer Vorteil am Flug nach Sydney war, dass der Abschied von meinem Auslandsaufenthalt in Etappen kam und dass wir eh viel zu erschöpft waren, um so richtig traurig zu werden. Wir waren ja einen ganzen Tag mit dem Bus von Wellington nach Auckland gefahren und hatten eine Nacht in einem Schlafsaal voller Schnarcher geschlafen. Da Elena nicht mit uns nach Australien wollte, flog sie ein paar Stunden früher als wir und wir mussten uns früh morgens verabschieden, was wir dann gar nicht so wirklich realisieren konnten. Also sagten wir nur, was wir eh schon früher festgestellt hatten, nämlich dass es eine tolle Zeit gewesen sei und wir es dafür, dass wir uns anfangs kaum kannten, echt gut gemeistert hätten. Mara und ich freuten uns erst einmal auf Sydney und vertagten den Abschiedsschmerz. Für den Weg zum Flughafen hatten wir uns, wie bei unserer Ankunft, ein Shuttle bestellt, das uns pünktlich abholte. Bevor unser Flieger aber startete, hatten wir noch den großen Spaß einer Flughafenevakuierung, wodurch wir mit unseren enorm schweren Rucksäcken (ein Teil unseres Gepäcks war bisher ja immer im Auto geblieben) durch die Gegend geschoben wurden.

Ich muss zugeben, dass ich mich nicht mehr allzu sehr an das Gefühl erinnere, als das Flugzeug abhob, aber ich glaube, dass es, obwohl ich traurig war, trotzdem okay war. Es war in Ordnung und es war für mich auch der richtige Zeitpunkt. Apropos richtiger Zeitpunkt: Ein Argentinier, den ich dort kennenlernte, hat den noch nicht für sich gefunden und reist heute noch durch die Welt, immer nach der Maxime, dass er aufhört, wenn ihm das Geld ausgeht. Da ich ihn als Freund auf Facebook habe, sehe ich regelmäßig Bilder von ihm, etwa vorm Taj Mahal, im Rahmen eines Rituals mit Farbe beschmiert…

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