interaktiv

Freiwilligendienst im Ausland

Auf zum neuen Heim

Autor:
Miriam

Rubrik:
auszeit nach dem abi

04.07.2012

Busfahren in Australien ist so eine Sache (jedenfalls in South Whales, wo wir uns aufhielten). Silvia, die Freundin meiner Mutter, hatte mir den Straßennamen genannt und gesagt, dass wir nach 90 Minuten aus dem Bus aussteigen sollten. Soweit so gut. Dass es im Bus keine Anzeige mit dem Name der Haltestelle geben würde, war mir nicht klar. Nach ungefähr einer Stunde wurden wir nervös und begannen, Leute zu fragen, ob sie wüssten, wo die besagte Straße sei. Niemand konnte uns weiterhelfen, bis wir uns an den Busfahrer wandten, der irgendwann aus heiterem Himmel „jetzt“ rief. So lernten wir zumindest, mehr auf die Umgebung zu achten und die richtige Gegend zu erkennen, um rechtzeitig die Haltewunschtaste zu betätigen, was uns nachts in der Dunkelheit trotzdem manchmal nicht gelang. Dann fanden wir uns an der Endhaltestelle, dem Strand, wieder. Netterweise nahm uns der Busfahrer aber wieder mit zurück.

Die Wegbeschreibung zu Silvias Haus hatte ich: Die Straße hoch und dann 99 Stufen bis zum Haus gehen. Ihr könnt euch vorstellen, wie komisch man sich vorkommt, wenn man 99 Stufen durch einen fremden Garten hinaufsteigt, ohne zu wissen, ob man das richtige Haus gefunden hat oder was einen erwartet. Wir fanden uns auf einer Terrasse wieder, ohne einen Eingang zu sehen, und schlichen ein wenig ums Haus herum, bis wir eine Türe fanden, an der wir unsicher klopften…

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