interaktiv

Freiwilliegendienst im Ausland

Ein eigenes Appartment

Autor:
Miriam

Rubrik:
auszeit nach dem abi

13.07.2012

Von Silvia, der Freundin meiner Mutter, wurden wir herzlich in Empfang genommen. Sie hatte sich schon Sorgen gemacht, wo wir so lange blieben (aber die spontane Stadtrundfahrt war doch so schön!). Silvia zeigte uns alles und wir bekamen sogar ein Appartement für uns alleine, das von WWOOFern errichtet worden war – WWOOF bietet echt immer etwas anderes.

Wir trafen auch gleich einen Bekannten Silvias, der ziemlich krank aussah. Typisch für viele englischsprachige Länder, begrüßte er uns mit dem obligatorischen „How are you?“, woraufhin ich mich kaum zu sagen getraute: „I am fine, how are you?“, was er aber brav und entgegen aller offensichtlichen Anzeichen mit „Great, thanks!“ beantwortete. Ich konnte mich nie wirklich daran gewöhnen, die Frage nach dem Befinden nicht sofort ehrlich beantworten zu dürfen – warum fragt man dann? In Neuseeland wurden wir daher oft ausgelacht, weil die Deutschen auf jedes „How are you“ mit Klagen über diverse Wehwechen antworten würden.

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