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Freiwilligendienst im Ausland

Blue Mountains

Ein bisschen Hinterland wollten wir dann schon auch noch sehen, wurden aber erst einmal enttäuscht. Wenn wir den typischen roten Boden mit den tollen großen Felsen sehen wollen würden, müssten wir stundenlang fahren und würden auf dem Weg dorthin höchstens mal einen Strommast sehen. In Ordnung, Vorschlag abgelehnt. Was dann? Die Blue Mountains wurden uns als gute Alternative ans Herz gelegt, denn sie sind nicht mal zwei Stunden von Sydney entfernt. Der Name „Blue Mountains“ kommt, soweit ich das verstanden habe, von den unendlich vielen Bäumen, die in der Gegend wachsen und die aus der Ferne betrachtet den Eindruck vermitteln, sie seien blau (so blau, wie der Schwarzwald schwarz ist).

Natürlich regnete es während unseres gesamten dreitägigen Aufenthalts in den Blue Mountains. Das machte aber nichts, wir hatten ja sonst immer Glück gehabt.

Das Hostel wirkte unsympathischer als die, die wir von Neuseeland her kannten. Alles war so riesig und nicht so heimelig. In Neuseeland hatte uns auch jemand, der zuvor durch Australien gereist war, gesagt, dass die neuseeländischen Hostels gegen die australischen wahre Paradiese seien. Auch egal, wir waren ja wegen der Landschaft da und so besorgten wir uns eine kleine Wanderkarte und los ging’s.

Autor: Miriam  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  Aug 7, 2012
Autor: Miriam
Rubrik: auszeit nach dem abi
Aug 7, 2012

Freiwilligendienst im Ausland

Sydney!

In Sydney gibt es einiges zu sehen! Natürlich darf das weltberühmte Sydney Opera House nicht fehlen, in dem wir sogar eine Aufführung von Mahler sahen. Das war ein tolles Gefühl und der Ausblick von der Terrasse des Opernhauses auf die Harbour Bridge war einmalig! Außerdem sahen wir noch den botanischen Garten, waren auf einer Studentenparty (verkleidet als griechische Göttinnen mittels ausgeliehener, weißer Kleider) und auf einer Party im Museum – einmalig wie die Musiker auf einer Bühne spielten und dabei von riesigen Dinosaurierskeletten umgeben waren! Im Museum kam ich dann auch in den Genuss, einen toten Hai in die Hand zu nehmen, mir eine Schlange um den Hals hängen zu lassen und in einer Lautlosdisko mit Kopfhörern zu tanzen. So ein Museum bräuchten wir hier auch!

Der berühmte „Taronga Zoo“ war toll, da gibt es wirklich viel zu sehen (unter anderem Kängurus, Wombats und Koalas). Nach etlichen Versuchen schaffte ich es auch, ein Bild mit einer Giraffe vor der Skyline zu schießen, wie ich es schon so oft gesehen hatte. Und Koalas sind ab jetzt meine neuen Lieblingstiere, die sind so süß!

Und auch das Nachtleben hat, soweit ich das beurteilen kann, einiges zu bieten. Fast hätte ich vor lauter Bars die Clubs der Stadt vergessen, doch dank Silvias Töchtern wurden Mara und ich am letzen Abend in Partykleidchen gesteckt und in ein paar Clubs mitgenommen. Einen besseren letzten Abend gibt’s nicht und so hatten wir auch keine Zeit wehmütig oder sentimental zu werden.

Autor: Miriam  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  Aug 2, 2012
Autor: Miriam
Rubrik: auszeit nach dem abi
Aug 2, 2012

Freiwilligendienst im Ausland

Aborigines (Teil 2)

1975 hat das australische Parlament den „Racial Discriminiation Act“ verabschiedet und damit die Rassendiskriminierung verboten. Denn es gibt keine Rassen innerhalb der einen Gattung Mensch, auch wenn wir nicht immer die gleiche Hautfarbe haben. Ich vergleiche das für mich ganz einfach mit Tulpen. Gelbe Tulpen, rote Tulpen – alles Tulpen. Im Rahmen meines Studiums der Kulturwissenschaft musste ich einmal den Begriff „Rassismus“ definieren, deshalb beschäftigt mich dieses Thema.

Seit 1993 können sich Aboriginal Stämme ihr Land zurückholen, das ihnen einst von den Briten weggenommen wurde. Ebenso ihre von den Weißen eingezogenen Gehälter.

Heute leben die meisten Aborigines in den Städten und sind mehr oder weniger in die weiße Gesellschaft integriert. Der Bevölkerungsanteil ist aber sehr gering (wie auch der der Maori in Neuseeland). Die Aborigines gehören eher zum ärmeren Teil der Gesellschaft, sind oft arbeitslos und haben eine niedrigere Lebenserwartung als die Weißen. Positiv ist hingegen, dass die Zahl der Aborigines wieder steigt.

Autor: Miriam  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  Jul 30, 2012
Autor: Miriam
Rubrik: auszeit nach dem abi
Jul 30, 2012