interaktiv

Freiwilligendienst im Ausland

Blue Mountains

Autor:
Miriam

Rubrik:
auszeit nach dem abi

07.08.2012

Ein bisschen Hinterland wollten wir dann schon auch noch sehen, wurden aber erst einmal enttäuscht. Wenn wir den typischen roten Boden mit den tollen großen Felsen sehen wollen würden, müssten wir stundenlang fahren und würden auf dem Weg dorthin höchstens mal einen Strommast sehen. In Ordnung, Vorschlag abgelehnt. Was dann? Die Blue Mountains wurden uns als gute Alternative ans Herz gelegt, denn sie sind nicht mal zwei Stunden von Sydney entfernt. Der Name „Blue Mountains“ kommt, soweit ich das verstanden habe, von den unendlich vielen Bäumen, die in der Gegend wachsen und die aus der Ferne betrachtet den Eindruck vermitteln, sie seien blau (so blau, wie der Schwarzwald schwarz ist).

Natürlich regnete es während unseres gesamten dreitägigen Aufenthalts in den Blue Mountains. Das machte aber nichts, wir hatten ja sonst immer Glück gehabt.

Das Hostel wirkte unsympathischer als die, die wir von Neuseeland her kannten. Alles war so riesig und nicht so heimelig. In Neuseeland hatte uns auch jemand, der zuvor durch Australien gereist war, gesagt, dass die neuseeländischen Hostels gegen die australischen wahre Paradiese seien. Auch egal, wir waren ja wegen der Landschaft da und so besorgten wir uns eine kleine Wanderkarte und los ging’s.

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