interaktiv

Freiwilligendienst im Ausland

Ku-Ring-Gai-Chase-National-Park

Autor:
Miriam

Rubrik:
auszeit nach dem abi

27.08.2012

Ganz in der Nähe von Whale Beach, wo wir für zwei Wochen wohnten, liegt der „Ku-Ring-Gai-Chase-Nationalpark“. Silvia fuhr uns mit dem Auto hin und wies uns an, mit der Fähre wieder zurückzufahren, was wunderbar klappte. Zunächst stiegen wir zwischen einigen Eukalyptusbäumen und Sandsteinfelsen hinab zum Wasser und genossen den wunderschönen Strand. Dann kletterten wir wieder hinauf und begannen ohne Silvia die eigentliche Wandertour. Auf dem Weg konnte man „Carvings“ der Aborigines sehen. Das sind Zeichnungen, die in Stein geritzt wurden. Man schätzt, dass sie 600 Jahre alt sind. Ich konnte Menschen, Fische und Wallabys (kleine Kängurus) erkennen.

Das Highlight der Wanderung waren aber die fünf echten Wallabys, die wir unterwegs sahen und die sich auch nicht allzu sehr vor uns erschreckten. In einer Bucht angekommen, sahen wir dann auch noch Kakadus. Nicht so angenehm waren hingegen die zahlreichen riesigen Spinnen, denen man leicht ins Netz geht. Gefährlich sind aber eher die kleinen, vor allem die Trichternetzspinne, denn sie ist eine der gefährlichsten Spinnen der Welt und ihr Biss endet nach kurzer Zeit tödlich. Sehr interessant fand ich die Info, dass sich der Eukalyptusbaum nur ausbreiten und vermehren kann, wenn er im Feuer steht, denn nur dann platzen seine Früchte auf und geben die Samen frei. Ein Buschfeuer ist also nicht so negativ, wie wir vielleicht zuerst denken würden.

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