interaktiv

Freiwilligendienst im Ausland

Was ich lernte, bewundere und was mich inspirierte (Teil 4)

Autor:
Miriam

Rubrik:
auszeit nach dem abi

28.09.2012

Nessa (Irland):

Auf einer der Wwoofing-Farmen trafen wir eine Irin, die uns das Motto für unsere Reise bescherte: „Why not?!“. Sag öfter „warum nicht?“ und bereichere dein Leben mit den dadurch entstehenden Erfahrungen: „Kommst du mit?“, „Warum nicht?“. „Würdest du mir helfen?“, „Warum nicht?“. „Springst du mit vom Boot?“, „Warum nicht?“ (Womit ich nicht sagen will, dass man nie „Why yes?!“ sagen sollte).

Lisandro (Argentinien):

„Ich lebe im Hier und Jetzt, was Morgen passiert weiß ich nicht. Wir wissen nur, was jetzt ist. Die Zukunft existiert nicht, also lass uns den Moment genießen.“

Konfuzius:

No matter where you go, there you are.

Lukas (Schweiz):

Lukas kommt aus einem kleinen, abgelegenen Dorf in der Schweiz und ich habe noch nie so einen entspannten jungen Mann wie ihn gesehen. Wenn ich mich über etwas aufregte und er gelassen „Nicht so schlimm“ sagte, fragte ich mich immer, was ich gerade als so furchtbar empfunden hatte. Er freute sich über die kleinsten Dinge und führte mir so vor Augen, dass es immer an einem selbst liegt, wie man das Leben nimmt. Zu ihm passt auch wunderbar das Zitat aus dem Lied „Everybody’s Free (To Wear Sunscreen)“: Sich Sorgen machen ist so effektiv wie eine Matheaufgabe durch Kaugummikauen lösen zu wollen.

Diesen Artikel teilen