interaktiv

Freiwilligendienst im Ausland

Höflichkeit und das Filterprinzip

Autor:
Miriam

Rubrik:
auszeit nach dem abi

02.10.2012

In vorherigen Blogs habe ich berichtet, was ich alles von tollen Menschen lernen durfte. Ich habe allerdings auch zwei Menschen getroffen, die mir unangenehm waren, die mich aber trotzdem etwas lehrten. Die eine Person war eine Holländerin, die wirklich nur schlechte Laune verbreitete. Ich war stark versucht ihr unfreundlich zu antworten, blieb aber höflich und siehe da, als sie abreiste, überließ sie mir ihren Essensvorrat. Ich will damit sagen, dass es immer das Ziel sein sollte, zu allen nett und höflich zu sein. Es ist eine Sache des Respekts und man weiß nie, wann man die Hilfe des anderen braucht.

Die andere Person war ein Texaner, der sich für den besten und klügsten überhaupt hielt. Bei ihm wandte ich einfach das Filterprinzip an, vergaß das Unnötige und bekam so trotzdem die Gelegenheit seine Erkenntnis zu teilen. Seiner Erfahrung zufolge ist die typisch deutsche Einstellung: „Was dich nicht umbringt, macht dich stärker.“ Einmal fragte er uns bei der Feldarbeit völlig unvermittelt, mit welchen drei Wörtern wir alles, was wir über das Leben wüssten, ausdrücken würden. Ich erfuhr, dass er diese Frage allen Menschen, denen er auf der Reise begegnet war, gestellt hatte. Nach Nennung meiner Wörter, durfte ich die Liste dann sehen. Ich mache den Anfang:

1. Glaube, Liebe, Hoffnung

2. Lächle, Geduld, Menschen

3. Liebe, Vertrauen, Inspiration

4. unergründlich, geben, nehmen

5. Geburt, Leben, Tod

6. Always question everything

7. Frieden, Liebe, Reise

8. Pizza, Bier, Teilen

9. Nichts ist wirklich

10. Glaube, Freiheit, Erfahrungen

11. Folge deinem Weg

12. Just do it!

13. La belle vie

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