interaktiv

Freiwilligendienst im Ausland

Das Leben nach der Reise

Autor:
Miriam

Rubrik:
auszeit nach dem abi

24.10.2012

Wenn man ein halbes Jahr in einem fremden Land war, ist es, das kann wohl jeder bestätigen, der einmal weg war, ziemlich komisch, wieder in der (eigentlich) gewohnten Umgebung zu sein. Nachdem ich am Flughafen in Empfang genommen worden war, fuhren wir heim. Ich kam mir vor wie in einem Paralleluniversum. Da fallen einem tausend Sachen auf, die man vorher so nicht gesehen hatte. Als wir über die Autobahn fuhren, war ich sicher, dass es typische Farben gibt, die man nur in deutschen Landschaften sieht. Zudem war es ein eiskalter Tag, so kalt war es in Neuseeland nie.

Daheim angekommen frühstückten wir erst mal Vollkorn- und Laugenbrötchen. Wie hatte ich sie vermisst! Dann schleppten wir mein Gepäck in mein Zimmer (wie kann etwas gleichzeitig so fremd und doch so vertraut sein?). Ich versuchte krampfhaft wach zu bleiben, denn es ist wichtig, sich sofort auf die neue Zeit einzustellen. Ich dachte, ein heißes Bad könne die Strapazen des 24-Stunden-Flugs ausgleichen, aber das schaffte meinen Kreislauf nur noch mehr. Aber das war alles nicht so wichtig. Wichtig war erst mal, dass ich wieder daheim war.

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