interaktiv

Freiwillligendienst im Ausland

Begleitseminar Weltwärts: Sicherheit

Autor:
Anni

Rubrik:
orientieren

04.02.2013

Vergangenen Mittwoch fuhren wir ins nahegelegene Oaxtepec im Bundesstaat Morelia. Hier fand nach rund fünf Monaten Auslandsaufenthalt unser erstes (und einziges) Zwischenseminar vom Freiwilligendienst statt. Das Seminar ist für Weltwärtsteilnehmer_innen verbindlich und soll zur Reflexion anregen. Das Arbeitspensum auf dem Zwischenseminar war recht überschaubar, sodass

uns viel Zeit blieb, die Pools des Ferienortes zu nutzen und die anderen Freiwilligen besser kennenzulernen. Abends gab es Tanz, Musik, Lagerfeuer und Filme. Zudem gesellten sich nach den ersten beiden Tagen, an denen wir unsere Projekte vorstellten, eine Schule besuchten und über die neuen Sicherheitsbestimmungen aufgeklärt wurden, weitere Freiwillige zu uns. Darunter waren Europäer, die gerade in Mexiko ankamen und Mexikaner, die kurz vor der Ausreise standen. Ein Highlight war für mich, dass ich einen Mexikaner kennenlernen durfte, der nach Magdeburg geht, um dort ein Jahr zu arbeiten. Ich konnte ihm somit Tipps zu der Stadt und zum Leben in Deutschland geben und habe einen Kontakt, der mich nach meiner Rückkehr in den Kreis der Spanisch-Sprecher einführen kann.

Eine sehr wichtige Information, die uns auf dem Seminar gegeben wurde und die ich hier mit euch teilen möchte (insbesondere mit all denjenigen, die erwägen einen Freiwilligendienst in Mexiko zu machen), ist, dass die Bundesregierung erwägt, Teile Mexikos für den Freiwilligendienst zu sperren. Die Sicherheitslage ist in vielen Staaten Mexikos bereits seit langer Zeit schlecht und die Erwägung einer Sperrung geht soweit ich weiß auf die verbesserte Zusammenarbeit zwischen dem Auswärtigen Amt und der Weltwärts-Behörde zurück. Als ich damals zum Studium in Monterrey leben wollte, habe ich mich gefragt, warum diese Stadt nicht schon längst gesperrt sei und bin nach Oaxaca umgesiedelt.

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