interaktiv

Freiwilligendienst im Ausland

Zurück in Mexiko

Autor:
Maja

Rubrik:
orientieren

19.02.2013

Endlich bin ich wieder zurück in Mexiko. Nach fast einem Monat in den USA habe ich mich schon wieder auf das Chaos und die bunten Farben hier gefreut. Gerade bin ich sozusagen in einer Zwischenphase zwischen meiner Rückkehr und einem neuen Job auf einem Boot auf der Isla Mujeres. Ich konnte also noch ein paar Tage entspannen – und das machte ich in der Touristenstadt Cancun. Obwohl ich anfangs dachte, Cancun wäre keine besonders attraktive Stadt, habe ich eine schöne Zeit hier verbracht. Zufällig habe ich ein sehr schönes Hostel mit noch netteren Leuten gefunden. So habe ich mich nicht alleine gefühlt und immer jemanden gehabt, mit dem ich Ausflüge machen konnte.

Es ist schon interessant, was für eine bunte Mischung sich hier so befindet: arbeitssuchende Mexikaner, eine cubanische Band, eine ungarische, buddhistische Nonne, ein neuseeländischer Metzger mit Liebeskummer… Unsere Gespräche wären fast Stoff für ein Theaterstück.

In den letzten Tagen habe ich also alle touristischen Aktivitäten gemacht, die man hier so machen kann. Ich bin nach Tulum, einer Maya-Ruine am Meer, gefahren. Das war sehr schön, weil erstaunlicherweise kaum Leute dort waren. Besonders toll fand ich den Sprung ins Meer, der sich an die Besichtigung von Burg und Tempel anschloss. Ich habe am Strand von Cancun entspannt, was aber nicht so toll war. Die ganze Küste ist mit Hochhäusern überwuchert und es wehte ein extrem starker Wind, sodass mein Zeug nach einer Stunde fast unter einer Sanddüne vergraben war.

Gut ausgeruht konnte ich dann die lange Fahrt nach Chichen Itza zu einer der bekanntesten Maya-Ruinen angehen. Vier Stunden Hinfahrt und fünf Stunden Rückfaht, da ist man danach ganz schön fertig. Der Aufwand hat sich aber gelohnt! Chichen Itza ist wirklich beeindruckend! So hohe und gut erhaltene Bauten aus der prähispanischen Zeit habe ich noch nie gesehen und auch die Wandbilder waren schön anzusehen.

Tja und schon ist mein Kurzurlaub vorbei und ich muss die „Thor Heyerdahl“, das Schiff, auf dem ich bis Ende Februar arbeiten werde, finden. Das dürfte eine kleine Herausforderung werden, weil ich weder weiß, wo sie ankern wird, noch wann. Aber ich bin jetzt einfach mal guten Mutes und zuversichtlich, dass ich sie finden werde.

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