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Freiwilligendienst im Ausland

Yucatan

Eine junge Frau sitz am Meer.

Autor:
Maja

Rubrik:
orientieren

12.03.2013

Vor rund einer Woche haben meine Freundin und ich unsere Reise nach Yucatan, Chiapas und schließlich Guatemala begonnen. Unser Motto ist langsam, gemütlich und offen für alles was sich so ergibt zu reisen, statt hektisch alle Sehenswürdigkeiten abzuklappern. Denn was wir haben ist vor allem Zeit und nicht unbedingt Geld.

Eigentlich wollten wir von der Fraueninsel, wo wir auf dem Schiff gearbeitet hatten, möglichst schnell möglichst weit weg, am besten bis nach Merida, um den Touristenmassen zu entkommen. Als wir allerdings rausgefunden hatten, dass der Bus dorthin zwischen sechs und zehn Stunden braucht, haben wir uns umentschieden und beschlossen, einen Zwischenstopp in Valladolid zu machen. Das hat sich auch definitiv gelohnt. Dort haben wir erst mal unsere Reiseroute ein bisschen weiter geplant und sind dann zu einem Zenote (unterirdischer See) gefahren. Es war sehr beeindruckend, aber wir konnten es gar nicht so richtig genießen, weil wir ein bisschen Angst hatten. Zentotes waren für die Mayas heilige Stätten und in dem einen oder anderen befinden sich auch ein paar Skelette…

Auf dem Rückweg sind wir an einem Dorf vorbeigekommen, in dem ein Fest gefeiert wurde. Aus Holz war eine kleine Arena konstruiert und die Dorfbewohner haben schon ungeduldig gewartet. Gestärkt von ein paar Churros (einer Art Krapfen), haben wir dann das Spektakel angeschaut: Ein Stier wurde in die Arena gelassen und von als Mädchen verkleideten Jungs und Stierkämpfern getriezt. Am Ende wurden dann die Charros (das sind mexikanische Cowboys) reingelassen, die vom Pferd aus mit Lassos den Stier eingefangen haben.

Abends sind wir nach Merida weiter gefahren, wo wir ein total tolles Hostel gefunden haben. Wir haben uns wie in einer WG gefühlt. Alle waren super nett und irgendjemand hat den ganzen Tag im Hof Gitarre gespielt und dazu gesungen. So sind wir dort ein bisschen versumpft und länger geblieben als geplant. Wir waren viel auf dem Markt und in der Stadt unterwegs, es gab eine Unzahl an kulturellen Veranstaltungen, wie traditionelle Tanz- und Musikvorführungen. Natürlich sind wir dann auch noch nach Uxmal, einer der bedeutendsten Ausgrabungsstätten der Maya gefahren. Dort haben wir ein sehr nettes Pärchen aus den USA kennengelernt, die uns netterweise noch mit zu kleineren Ruinen genommen haben.

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