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Freiwilligendienst im Ausland

Ao Wai

Meine ersten Ausflüge habe ich mit der ganzen Familie inklusive aller Tanten, Onkels, Cousins und Cousinen unternommen. Das war immer lustig und sehr schön. Meine Familie ist riesig groß, aber sehr nett, und alle Familienmitglieder haben mich liebevoll empfangen. Bei unserem ersten Ausflug haben wir eine Bootstour mit einem Ausflugsschiff gemacht und sind auf Thailands größtem Fluss „Chao Phraya“ gefahren. Wir haben gemeinsam einen Tempel besucht und uns verschiedene handgefertigte Produkte angeschaut. Das erste Wochenende haben wir in Rayong und auf Ko Samet verbracht. Eine Insel, die viele Bangkoker für einen Wochenend-Trip als Erholungsoase nutzen. Und das kann ich total nachvollziehen. Denn die Insel ist wunderschön. Türkisblaues Meer, weißer Sandstrand und überall grüne Palmen. Wie ein kleines Paradies.

Wir haben den Samstagnachmittag am Strand der Bucht „Ao Wai“ verbracht, sind bei einer Wassertemperatur von 28 Grad schwimmen gegangen und haben die Sonne genossen. Geschlafen haben wir in kleinen Bungalows mit direktem Blick auf das Meer. Es war einfach unbeschreiblich schön und ein wunderbares Gefühl, wenn man morgens aufwacht und einen einzigartigen Ausblick genießen darf. Leider waren wir nur einen Tag auf der Insel und sind am nächsten Morgen wieder aufs Festland gefahren.

In Rayong haben wir dann eine Durian-Plantage besichtigt. Die Frucht Durian wird auch als Stink- oder Käsefrucht bezeichnet, weil sie beim öffnen etwas eigenartig riecht. Aber dafür ist der Geschmack umso besser. Die Durian wird in Thailand als die Königin der Früchte bezeichnet. Auf der Plantage haben wir eine Rundfahrt mit einer Bimmelbahn gemacht und hatten danach die Möglichkeit, die verschiedenen angebauten Früchte zu probieren. Wir haben neben Durian auch Mangostin und Rambutan gegessen. Die Früchte in Thailand schmecken unglaublich gut und ganz anders als in Deutschland. Ich habe mich in das Obst hier verliebt und esse jeden Tag frisches Obst, weil hier alles einfach sehr lecker schmeckt und die Auswahl an frischen und köstlichen Produkten riesig ist.

Autor: Julia Z.   |  Rubrik: orientieren  |  May 22, 2014
Autor: Julia Z.
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May 22, 2014

Freiwilligendienst im Ausland

Die ersten Tage an der Schule

Seit circa zwei Wochen bin ich nun in meiner Gastfamilie. Ich lebe hier zusammen mit meiner Gastmutter Khun Mae und meinem Gastvater Khun Poh sowie meiner jüngeren „Schwester“ Nong Kanen und meinen älteren Gastbruder P’Nat in einem großen Reihenhaus in Nothaburi, einem Vorort von Bangkok. Ich habe ein eigenes Zimmer. Das coolste und faszinierendste am ganzen Haus ist das Musikzimmer. Die Familie ist sehr musikalisch und liebt es, Musik zu machen. In diesem Zimmer stehen Gitarren, ein Piano, ein Schlagzeug und sogar ein Saxophon. Ich fühle mich hier pudelwohl.

Die vergangenen beiden Wochen waren in Thailand Ferien. Ich bin aber trotzdem schon in die Schule gegangen, an der ich künftig aushelfen werde, da einige Vorkurse für die Schülerinnen stattgefunden haben und die Lehrer sich auf den Unterricht und das kommende Semester vorbereiteten. Die Schule ist im Vergleich zu deutschen Schulen riesig, aber für thailändische Verhältnisse recht klein. Ich habe schon meinen Arbeitsplatz im Lehrerzimmer eingerichtet, ein paar Dokumente sortiert und außerdem im Vorkurs „Deutsch für Anfänger“ assistiert. Nach dem Unterricht hatten die Schülerinnen die Möglichkeit, die gelernten Vokabeln und Sätze mit mir zu üben, um ihre Aussprache zu verbessern und zu korrigieren. Dann hat endlich offiziell die Schule begonnen und damit auch der normale Unterricht. Ein regulärer Schultag beginnt morgens um acht Uhr mit der thailändischen Nationalhymne, der Schulhymne und dem Hissen der Flagge. Außerdem werden tagesaktuelle Informationen angekündigt und nach buddhistischer Tradition gebetet. Um 8.20 Uhr beginnt die erste Schulstunde, unterrichtet wird bis 15.50 Uhr.

Autor: Julia Z.   |  Rubrik: orientieren  |  May 16, 2014
Autor: Julia Z.
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May 16, 2014

Freiwilligendienst im Ausland

Meine erste Woche in Thailand: Das Abenteuer beginnt!

Am Ostermontag bin ich von Düsseldorf über Frankfurt nach Bangkok geflogen. In Düsseldorf musste ich mich von meiner Familie und zahlreichen Freunden verabschieden, die mich zum Flughafen begleitet haben. Ich hätte nicht gedacht, dass mir der Abschied so schwer fallen würde. Ich bin gerne, viel und oft unterwegs und habe eigentlich noch nie große Probleme mit dem Heimweh gehabt. Aber ein Jahr lang mehr als 9.000 Kilometer entfernt von der Heimat zu sein, ist doch nochmal ein anderes Gefühl als mal eben in den Urlaub zu fahren.

Zum Glück bin ich nicht allein nach Bangkok geflogen. In Düsseldorf habe ich zufällig einen anderen Freiwilligen getroffen, dem ich mich spontan anschloss. In Frankfurt sind wir dann zu allen anderen Freiwilligen unserer Gruppe gestoßen. Gemeinsam ging es weiter nach Thailand. Es tat so gut, alle wiederzusehen und zu wissen, dass man die ersten Tage in einem unbekannten Land nicht allein verbringen wird.

Nach fast elf Stunden Flug sind wir morgens um zehn Uhr gelandet. Zuerst haben wir uns unseren Stempel für die Einreise abgeholt und unsere Papiere für das Visum kontrollieren lassen. Am Kofferband haben uns zwei Betreuer von AFS Thailand freundlich empfangen. Die beiden waren kaum zu übersehen, da sie ein rosa T-Shirt trugen, die Farbe für den Wochentag Dienstag (In Thailand wird jedem Wochentag eine Farbe zugeordnet). Dann haben wir Geld gewechselt und thailändische Baht erhalten (ein Euro sind circa 40 Baht). Danach sind wir ins Zentrum zu unserem Hotel gefahren.

Bangkok ist riesig, laut und überfüllt, aber total aufregend, spannend und interessant. Diese Stadt muss man mal erlebt haben! Überwältigt waren wir vermutlich alle vom Straßenverkehr. In Thailand herrscht Linksverkehr und überall auf den Straßen fahren Busse, Autos, Taxis und Motorräder. Ich weiß nicht, ob es hier konkrete Regeln für den Straßenverkehr gibt, aber ich vermute, wenn es welche gibt, werden sie nicht ganz so ernst genommen.

Im Moment ist in Thailand noch Sommer, aber bald beginnt die Regenzeit. Deshalb ist das Wetter zwar sehr warm (36 Grad), es herrscht eine hohe Luftfeuchtigkeit und man fühlt sich wie in einer Sauna, doch wenn ich ehrlich bin, hätte ich es mir viel schlimmer und unangenehmer vorgestellt.

Die ersten Tage habe mich mit den anderen Freiwilligen in einem Hotel verbracht. Dort gab es eine Einführungswoche, bei der wir viel über das Land, seine Kultur und unseren Freiwilligendienst erfahren haben. Außerdem gab es einen Sprachkurs und wichtige Tipps für das Unterrichten an der Schule.

Autor: Julia Z.   |  Rubrik: orientieren  |  May 9, 2014
Autor: Julia Z.
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May 9, 2014