interaktiv

Freiwilligendienst im Ausland

Meine erste Woche in Thailand: Das Abenteuer beginnt!

Autor:
Julia Z.

Rubrik:
orientieren

09.05.2014

Am Ostermontag bin ich von Düsseldorf über Frankfurt nach Bangkok geflogen. In Düsseldorf musste ich mich von meiner Familie und zahlreichen Freunden verabschieden, die mich zum Flughafen begleitet haben. Ich hätte nicht gedacht, dass mir der Abschied so schwer fallen würde. Ich bin gerne, viel und oft unterwegs und habe eigentlich noch nie große Probleme mit dem Heimweh gehabt. Aber ein Jahr lang mehr als 9.000 Kilometer entfernt von der Heimat zu sein, ist doch nochmal ein anderes Gefühl als mal eben in den Urlaub zu fahren.

Zum Glück bin ich nicht allein nach Bangkok geflogen. In Düsseldorf habe ich zufällig einen anderen Freiwilligen getroffen, dem ich mich spontan anschloss. In Frankfurt sind wir dann zu allen anderen Freiwilligen unserer Gruppe gestoßen. Gemeinsam ging es weiter nach Thailand. Es tat so gut, alle wiederzusehen und zu wissen, dass man die ersten Tage in einem unbekannten Land nicht allein verbringen wird.

Nach fast elf Stunden Flug sind wir morgens um zehn Uhr gelandet. Zuerst haben wir uns unseren Stempel für die Einreise abgeholt und unsere Papiere für das Visum kontrollieren lassen. Am Kofferband haben uns zwei Betreuer von AFS Thailand freundlich empfangen. Die beiden waren kaum zu übersehen, da sie ein rosa T-Shirt trugen, die Farbe für den Wochentag Dienstag (In Thailand wird jedem Wochentag eine Farbe zugeordnet). Dann haben wir Geld gewechselt und thailändische Baht erhalten (ein Euro sind circa 40 Baht). Danach sind wir ins Zentrum zu unserem Hotel gefahren.

Bangkok ist riesig, laut und überfüllt, aber total aufregend, spannend und interessant. Diese Stadt muss man mal erlebt haben! Überwältigt waren wir vermutlich alle vom Straßenverkehr. In Thailand herrscht Linksverkehr und überall auf den Straßen fahren Busse, Autos, Taxis und Motorräder. Ich weiß nicht, ob es hier konkrete Regeln für den Straßenverkehr gibt, aber ich vermute, wenn es welche gibt, werden sie nicht ganz so ernst genommen.

Im Moment ist in Thailand noch Sommer, aber bald beginnt die Regenzeit. Deshalb ist das Wetter zwar sehr warm (36 Grad), es herrscht eine hohe Luftfeuchtigkeit und man fühlt sich wie in einer Sauna, doch wenn ich ehrlich bin, hätte ich es mir viel schlimmer und unangenehmer vorgestellt.

Die ersten Tage habe mich mit den anderen Freiwilligen in einem Hotel verbracht. Dort gab es eine Einführungswoche, bei der wir viel über das Land, seine Kultur und unseren Freiwilligendienst erfahren haben. Außerdem gab es einen Sprachkurs und wichtige Tipps für das Unterrichten an der Schule.

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