interaktiv

Freiwilligendienst im Ausland

Die ersten Tage an der Schule

Autor:
Julia Z.

Rubrik:
orientieren

16.05.2014

Seit circa zwei Wochen bin ich nun in meiner Gastfamilie. Ich lebe hier zusammen mit meiner Gastmutter Khun Mae und meinem Gastvater Khun Poh sowie meiner jüngeren „Schwester“ Nong Kanen und meinen älteren Gastbruder P’Nat in einem großen Reihenhaus in Nothaburi, einem Vorort von Bangkok. Ich habe ein eigenes Zimmer. Das coolste und faszinierendste am ganzen Haus ist das Musikzimmer. Die Familie ist sehr musikalisch und liebt es, Musik zu machen. In diesem Zimmer stehen Gitarren, ein Piano, ein Schlagzeug und sogar ein Saxophon. Ich fühle mich hier pudelwohl.

Die vergangenen beiden Wochen waren in Thailand Ferien. Ich bin aber trotzdem schon in die Schule gegangen, an der ich künftig aushelfen werde, da einige Vorkurse für die Schülerinnen stattgefunden haben und die Lehrer sich auf den Unterricht und das kommende Semester vorbereiteten. Die Schule ist im Vergleich zu deutschen Schulen riesig, aber für thailändische Verhältnisse recht klein. Ich habe schon meinen Arbeitsplatz im Lehrerzimmer eingerichtet, ein paar Dokumente sortiert und außerdem im Vorkurs „Deutsch für Anfänger“ assistiert. Nach dem Unterricht hatten die Schülerinnen die Möglichkeit, die gelernten Vokabeln und Sätze mit mir zu üben, um ihre Aussprache zu verbessern und zu korrigieren. Dann hat endlich offiziell die Schule begonnen und damit auch der normale Unterricht. Ein regulärer Schultag beginnt morgens um acht Uhr mit der thailändischen Nationalhymne, der Schulhymne und dem Hissen der Flagge. Außerdem werden tagesaktuelle Informationen angekündigt und nach buddhistischer Tradition gebetet. Um 8.20 Uhr beginnt die erste Schulstunde, unterrichtet wird bis 15.50 Uhr.

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