interaktiv

Freiwilligendienst im Ausland

Die thailändische Sprache

Autor:
Julia Z.

Rubrik:
orientieren

05.12.2014

Meiner Meinung nach sollte man innerhalb eines Freiwilligenjahres einige Wörter, Sätze und Redewendungen in der Sprache des Gastlandes lernen, um sich wenigstens ein bisschen verständigen zu können. Thailändisch fällt mir besonders deshalb schwer, weil es eine tonale Sprache ist, das heißt jede Silbe wird mit einem festgelegten Ton gesprochen. Insgesamt gibt es fünf verschiedene Töne ich finde weder das Hören noch das Sprechen der hohen, tiefen, mittleren, steigenden und fallenden Töne einfach. Doch wie sagt ein Sprichwort: „Übung macht den Meister!“ Einige Wörter unterscheiden sich nur dadurch, dass sie anders betont werden, zum Beispiel maa (mittlerer Ton = kommen), máa (hoher Ton = Pferd) und maa (steigender Ton = Hund). Zwar erschließen sich Thais die Bedeutung eines Wortes bei falscher Betonung aus dem Zusammenhang, aber trotzdem würde ich es gern richtig machen.

Die Grammatik des Thailändischen hingegen finde ich einfach und schnell zu verstehen. Man kann nämlich schon mit ein oder zwei Wörtern einen ganzen Satz bilden. Ein Beispiel: „Kao-jai mai“ bedeutet „Verstehst du?“, „Kao-jai“ heißt „Ja, ich verstehe.“ Insgesamt gibt es 44 Konsonanten und 32 Vokale beziehungsweise Vokalkombinationen. Das sind zwar viele neue Buchstaben in einer anderen Schreibweise, aber immerhin gibt es keine komplizierten Satzstellungen.

Mir ist aufgefallen, dass die meisten Thais sich unglaublich freuen, wenn man sich mit ihnen in ihrer Landessprache unterhält. Sie sind dann ganz schön beeindruckt von dem „Farang“ (Ausländer) Meiner Meinung nach kommt man dadurch auch schneller in den Alltag, lernt mehr Menschen, das Land und seine Kultur besser und intensiver kennen.

Diesen Artikel teilen

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Das hilft uns, dir ein gutes Nutzungserlebnis zu bieten und unsere Website zu verbessern. Wenn du durch die Seiten surfst, erklärst du dich hiermit einverstanden. Hier erfährst du mehr über die Nutzung deiner Daten und Möglichkeiten zum Widerspruch.