interaktiv

Freiwilligendienst im Ausland

Abenteuer Englisch im Elsass (Teil 2)

Autor:
Katha

Rubrik:
orientieren

29.05.2015

Eigentlich bin ich froh, den verloren geglaubten Brief mit der PIN für mein Bankkonto nicht früher gefunden zu haben. So habe ich nämlich zumindest einen kleinen Schritt aus meiner Komfortzone heraus machen müssen und obendrein eine interessante Erfahrung gemacht. Denn ich lerne daraus: Am Ende kann man sich schon irgendwie verständigen. Und sei es in einem bunten Mix aus Sprachen, von denen man höchstens eine richtig beherrscht. Gerade im Altenheim mache ich die Erfahrung, dass es nicht immer die gemeinhin geläufige Weltsprache Englisch braucht, um sich klar zu machen. Denn von meinen lieben Alten spricht kaum jemand die Sprache des ehemaligen Alliierten. Hier wird man eher in einwandfreiem Deutsch zugetextet. Und ich muss die Anglizismen aus der Zeitung übersetzen.

Und für den unwahrscheinlichen Fall, dass in allen drei Sprachen (Französisch, Englisch und Deutsch) nichts mehr geht, bleibt ja immer noch der „französische Dialekt“ Elsässisch. Obwohl dieser Dialekt in meinen Augen weder Französisch noch Dialekt ist, sondern eine völlig eigene Sprache, die (wenn überhaupt) eher dem Deutschen zuzuordnen ist. Denn wohingegen ich meine Senioren inzwischen fast immer verstehe, steht meine französische Kollegin oft mit großen Augen vor ihren Landsleuten und muss erklären: „Tut mir leid, ich habe Sie nicht verstanden. Ich spreche kein Elsässisch.“

In diesem Sinne: Salü, Tschüss, Salut und Bye!

Diesen Artikel teilen

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Das hilft uns, dir ein gutes Nutzungserlebnis zu bieten und unsere Website zu verbessern. Wenn du durch die Seiten surfst, erklärst du dich hiermit einverstanden. Hier erfährst du mehr über die Nutzung deiner Daten und Möglichkeiten zum Widerspruch.