interaktiv

Freiwilligendienst im Ausland

Rein ins Projekt!

Autor:
Marie

Rubrik:
orientieren

29.02.2016

Schon einige Tage vor Beginn meines Freiwilligendienstes in Madrid bekam ich den Ablauf für meine ersten Tage in meinem Projekt zugeschickt. Dort war vermerkt, wann wir uns um die Metrokarte und ein spanisches Bankkonto kümmern würden, wann wir unsere Betreuerin in der Universität kennenlernen würden und vieles mehr. Was ich damals nicht ahnte, war, dass sich in den folgenden Tagen niemand an diesen Plan halten würde.

Die ersten Tage verliefen deshalb ziemlich chaotisch. Einen Stundenplan gab es noch nicht, ständig wurden mir neue Menschen vorgestellt und die vielen spanischen Namen waren mir so fremd, dass ich sie mir einfach nicht merken konnte. Meine französische Projektpartnerin hatte schon in der Schule Spanischunterricht gehabt und verstand viel besser, was man von ihr wollte. Ich hingegen bin noch nie mit dieser Sprach in Berührung gekommen und fühlte mich ganz schön aufgeschmissen. Die Uni erschien mir so riesig, dass ich mich ohne meine Projektpartnerin wahrscheinlich ständig verlaufen hätte, und weil ich vor lauter Aufregung in der ersten Nacht nicht schlafen konnte, plagten mich am nächsten Morgen nach fünf Tassen Kaffee dementsprechende Bauchschmerzen.

Den Start in mein Projekt hatte ich mir definitiv gelassener vorgestellt.

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