interaktiv

Freiwilligendienst im Ausland

Meine ersten Besucher

Autor:
Marie

Rubrik:
orientieren

11.05.2016

Zunächst habe ich in Madrid kaum Museen, Parks oder andere Sehenswürdigkeiten gesehen. Das lag in erster Linie daran, dass sich meine Familie und vier meiner Freundinnen für einen Besuch angemeldet hatten und ich nicht mehrmals in dasselbe Museum gehen wollte. Spontan hatten sich auch mein Onkel und meine Tante dazu entschieden, mich zu besuchen. Ich freue mich sehr und beschloss, sie am Flughafen abzuholen. Aber das konnte ich mir letztlich sparen: Unglücklicherweise war im Flugzeug nämlich kein Platz mehr für sie und sie mussten über Nacht in einem Hotel in Düsseldorf bleiben. Als sie am nächsten Tag endlich ankamen, erkundeten wir die Stadt.

Den größten Park in Madrid kannte ich bereits, den einzigen Fluss der Stadt hatte ich allerdings noch nicht gesehen. Auch der königliche Palast und der Tempel waren mir neu. Letztendlich war es ein wirklich schönes Wochenende, doch dann standen wir vor demselben Chaos wie beim Hinflug: Die beiden sollten online einchecken, was jedoch nicht funktionierte. Also rief ich bei der Fluggesellschaft an, die mir aber leider auch nicht weiterhelfen konnte. Schließlich sprach ich mit meiner Einsatzstelle ab, dass ich nicht zur Arbeit kommen würde, um die beiden zum Flughafen begleiten und im Notfall übersetzen zu können. Wie sich herausstellte, war das eine gute Entscheidung: Die Ticket-maschine am Flughafen spuckte nämlich nur ein Ticket aus und erst ein Mitarbeiter der Fluggesellschaft konnte unser Problem lösen. Bei meinen nächsten Gästen verläuft die An- und Abreise hoffentlich unkomplizierter.

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