interaktiv

Freiwilligendienst im Ausland

Ein EVS-Wochenende in Alicante

Autor:
Marie

Rubrik:
orientieren

03.06.2016

Ich reise für mein Leben gerne – und was wäre eine bessere Zeit dafür, als während eines Freiwilligendiensts im Ausland? Dank unserer Zwischenseminare haben wir die Möglichkeit, viele Freiwillige aus ganz Spanien kennenzulernen und so traf ich auf meinem zweiten Seminar in Spanien Hanna, eine deutsche Freiwillige, die in Alicante ihren Freiwilligendienst macht. Am vergangenen Wochenende saß ich im Bus auf dem Weg dorthin, um sie zu besuchen.

Das ist das Tolle an einem Freiwilligendienst: Es ist ganz egal, wenn kurzfristig jemand zu Besuch kommt, man freut sich einfach, so viele Leute wie möglich kennenzulernen. Während ich in Madrid nur mit meiner französischen Projektpartnerin zusammenwohnte, lebt Hanna in einer Vierer-WG mit anderen Freiwilligen, die außerdem noch zwei weitere Besucher hatten – das Haus war also voll. Ich fand es super, sowohl andere Freiwillige kennenzulernen, als auch ihre Einsatzstelle einmal zu sehen: Die meisten Freiwilligen arbeiten in sozialen Projekten, in Jugendzentren, Schulen und so weiter, aber Hanna arbeitet aber in der Burg von Alicante und kümmert sich dort um die Touristen.

Liebgewonnen habe ich auch Alicante: Verstand ich bei unserer Reise nach Málaga aufgrund des andalusischen Dialekts kein Wort, sprechen sie in Alicante das Spanisch, das ich aus Madrid bereits gewohnt bin. Auch die Stadt selbst ist wirklich schön: Der Strand lädt zum Entspannen ein und das alte Stadtviertel, mit seinen kleinen, bunten Häusern und engen Gassen, wie man es sich bei einer spanischen Stadt vorstellt, ist wunderschön. Für mich ist Alicante bis jetzt definitiv eine der schönsten Städte, die ich hier gesehen habe!

Diesen Artikel teilen