interaktiv

Freiwilligendienst im Ausland

Alhambra und Tapas

Autor:
Marie

Rubrik:
orientieren

13.07.2016

Weil das Wetter in Madrid neulich nicht ganz dem spanischen Klischee von Sonne und blauem Himmel entsprach, wollte ich mit meiner französischen Mitbewohnerin nach Granada fahren und ich freute mich schon sehr auf die Andalusienreise. Wir hatten bereits ein Zimmer in einer kleinen Pension gebucht und nachdem wir bei unserer letzten Andalusienreise nach Málaga in einem Schlafsaal mit zehn Betten übernachtet hatten, waren wir doch froh, diesmal ein Zimmer für uns zu haben. Nach der fünfstündigen Busfahrt blieb uns am ersten Tag nicht mehr viel Zeit, deshalb entschieden wir uns dazu, einfach noch etwas essen zu gehen – und lernten bereits eine wirklich tolle Tradition kennen: Tapas. Zwar kann man die kleinen Appetithäppchen auch in Madrid kaufen, in Granada jedoch bekamen wir in manchen Bars eine große Portion zu jedem Getränk kostenlos dazu. Zuerst dachten wir, der Kellner hätte uns verwechselt und uns versehentlich das Essen eines anderen gebracht.
Besonders begeistert hat uns auch die Alhambra: Die im maurischen Stil erbaute Stadtburg ist seit 1984 Weltkulturerbe – und das zu Recht! Sie bietet nicht nur wunderschöne Gärten, sondern auch bewundernswerte Paläste und einen wahnsinnig tollen Blick über ganz Granada.
Das ganze Wochenende über blieben wir immer wieder in kleinen Cafés oder Bars hängen und schlenderten durch das stark marokkanisch geprägte Stadtviertel. Granada ist wirklich eine Stadt, die man in Spanien gesehen haben muss, weil sie so viel Flair zu bieten hat!

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