interaktiv

Freiwilligendienst im Ausland

Englisch und weitere Schwierigkeiten

Autor:
Marie

Rubrik:
orientieren

08.09.2016

In meinen letzten Blogeinträgen habe ich viel von meinen Reisen erzählt. Jetzt wird es Zeit, auch einmal wieder etwas über meine Arbeit zu berichten: Mein Freiwilligendienst findet zum Großteil in der Universidad Autónoma de Madrid statt. Ich unterstütze die Dozenten in zwei Klassen, die jungen Menschen mit Behinderung die Möglichkeit geben, hier einen speziellen Abschluss zu machen. Eins kann ich euch über die Arbeit mit ihnen schon sagen: Langweilig wird es hier nie!
Seit Anfang des Jahres gebe ich in den Klassen selbst Englischunterricht – meist in der Kleingruppe. Meine vier bis fünf Schüler haben inzwischen schon ein recht gutes Niveau, einfache Texte und Konversationen verstehen sie schon ganz gut. Da uns noch die letzte Lektion für dieses Jahr fehlte, haben meine Projektpartnerin und ich die vergangenen Tage genutzt, um diese vorzubereiten: Die Schüler sollen lernen, anderen zu erzählen, wo sie gerne einmal arbeiten würden. Dafür haben wir Vokabellisten zusammengestellt und uns Aufgaben überlegt.
Außerdem haben wir vor einigen Tagen Vorstellungsgespräche mit ihnen geprobt und Beispielfragen wie „Warum sollten wir als Firma Sie einstellen?“ gestellt. Schnell wurde klar, dass diese Frage viele unserer Schüler überfordert: Die Fähigkeit, sich in eine andere Person hineinzuversetzen, fällt ihnen einfach schwer. Umso toller ist es, dass ich dies mittlerweile erkennen kann, denn je besser meine Spanischkenntnisse werden, desto mehr kann ich mit den Schülern üben.

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