interaktiv

Freiwilligendienst im Ausland

Auf Abschlussfahrt

Autor:
Marie

Rubrik:
orientieren

23.12.2016

Die Schüler der Stiftung, bei der ich meinen Freiwilligendienst absolviere und die jungen Menschen mit Behinderung die Türen zu einer Universität öffnet, fahren jedes Jahr gemeinsam auf Abschlussfahrt – und die Freiwilligen dürfen mitkommen!
Für mich und die anderen Freiwilligen bedeutete das Arbeit und Urlaub auf einmal: Zwar betreuten wir die Schüler eine Woche lang 24 Stunden am Tag und mussten dabei auch so einige Konflikte lösen. Auf der anderen Seite waren wir jedoch in einem wirklich schönen Hotel an der Costa Brava untergebracht, bekamen Rundumverpflegung und genossen die Zeit am Pool, am Strand und während unseres Ausflugs nach Port Aventura, dem größten spanischen Freizeitpark.
Vor allem war es toll, unsere Schüler noch einmal in einem anderen Umfeld als im Unterricht kennenzulernen. Während sich einige von ihnen in mit zahlreichen Loopings versehene Achterbahnen setzten, hielt ich eher zu denen, die nicht ganz so viel Mut aufbrachten. Aber auch wir entdeckten einige Attraktionen für uns. Außerdem hatte die kleine Stadt, in der wir auf Abschlussfahrt waren, eine tolle Burg zu bieten, die wir besichtigten und auf der wir das Spiel des „amigo invisible“ spielten, also des unsichtbaren Freundes: Hierbei zieht jeder einen Zettel, mit dem Namen eines Menschen darauf, für den er dann für einen festen Betrag von wenigen Euro ein kleines Geschenk kaufen soll. Bei der Übergabe weiß der Beschenkte jedoch nicht, von wem das Geschenk kommt, und muss seinen unsichtbaren Freund erraten. Ich durfte mich über eine Schneekugel und eine Postkarte mit dem Bild des Urlaubsorts freuen durfte. Als wir nach einer Woche wieder zuhause in Madrid waren, fiel ich todmüde ins Bett – so eine Woche ist dann doch wirklich anstrengend.

Diesen Artikel teilen