interaktiv

Freiwilligendienst im Ausland

Von Madrid nach Barcelona

Autor:
Marie

Rubrik:
orientieren

14.02.2017

Als ich Madrid verließ, war es früh am Morgen. Ich war mit einem Koffer und zwei Rucksäcken bepackt und konnte kaum glauben, dass mein Jahr hier schon zu Ende sein sollte. Ich wollte jedoch nicht direkt von Madrid nach Deutschland fliegen: Zum einen hatte ich das Gefühl, noch etwas Zeit zu brauchen, um mit all dem abschließen zu können. Zum anderen hatte ich noch ein letztes Reiseziel, das ich in meinem Spanienjahr auf gar keinen Fall verpassen wollte: Barcelona!
In Barcelona wurde mir erst richtig bewusst, dass ich so schnell nicht nach Madrid zurückkehren werde. Das machte mich wirklich traurig. Die Stadt, das Hostel, alles erschien mir am ersten Tag zuerst einmal schrecklich, so sehr hatte ich plötzlich Heimweh nach Madrid. Ich hatte zwar viel darüber nachgedacht, wie es sein würde, wenn der Freiwilligendienst zu Ende geht, wirklich realisiert hatte ich es aber noch nicht . In Barcelona ging es mit dem Realisieren dann plötzlich ganz schnell – und ich fühlte mich elend dabei.
Glücklicherweise ging es mir am nächsten Morgen schon besser. Ich hatte Glück und einige wirklich nette Engländer, Amerikaner und Mexikaner auf meinem Zimmer, mit denen ich auch mal am Morgen Yoga auf der Dachterrasse machen oder abends noch einen Cocktail trinken gehen konnte. Ansonsten gestaltete ich meinen Aufenthalt in Barcelona so entspannt wie möglich. Ohnehin hatte ich in Spanien erst gelernt, wie wunderschön es sein kann, einfach durch die Straßen einer Großstadt zu laufen und sich ein eigenes Bild zu machen!

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