interaktiv

Freiwilligendienst im Ausland

Zurück nach Deutschland

Autor:
Marie

Rubrik:
orientieren

22.02.2017

Es war vermutlich ganz gut, dass mein Rückflug nach Deutschland mit einer Menge Trubel verbunden war: Ich wollte einen Wanderrucksack mit angeschnalltem Schlafsack als Sondergepäck abgeben, mein Handgepäckkoffer war viel zu groß und das Flugzeug hatte zwei Stunden Verspätung. So blieb mir nicht viel Zeit, darüber nachzudenken, dass ich mich schon auf dem Rückweg befand.
In Deutschland angekommen fühlte ich mich jedoch überraschend gut: Ich war erschöpft vom Kommunizieren in Fremdsprachen, vom Reisen, den vielen Begegnungen und Eindrücken und freute mich auf eine entspannte Zeit. Als ich über Weihnachten zu Hause war, hatte ich dieses Deutschland, in dem niemand mich mit Küsschen auf beide Wangen begrüßte und es um 16 Uhr plötzlich schon dunkel wurde, total gehasst. Jetzt war ich froh, wieder hier zu sein – vermutlich weil ich glücklicherweise schon eine Perspektive für die Zeit nach meinem Freiwilligendienst habe: das Studium! Beworben hatte ich mich schon von Spanien aus, doch jetzt begann das große Zittern, ob ich eine Zusage bekam.
Trotz der Freude zog ich mich in den ersten Tagen zurück und wollte mich so wenig wie möglich mit dem Thema Spanien auseinandersetzen. Erst nach einigen Tagen war ich bereit, mehr darüber zu erzählen, und habe mir fest vorgenommen, all die tollen Erinnerungsfotos entwickeln zu lassen und einen Ordner mit meinen Reisetickets, Blogeinträgen und mehr anzulegen.
Schlau war wohl auch, dass ich für fünf Tage nach meiner Rückkehr gleich eine Berlinfahrt gebucht und somit für jede Menge Ablenkung gesorgt hatte. Ich kann es auf gar keinen Fall leugnen: Ich hatte eine tolle Zeit in Spanien, freue mich jetzt aber auf neue Herausforderungen!

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