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Mein Freiwilliges Jahr

Der Herbst ist da

Schon wieder ist eine sehr abwechslungsreiche Woche vergangen. Man spürt bereits den Winter kommen. Am Morgen ist es dunkel und auch die Temperaturen sind gesunken. Zudem regnete es bei uns beinahe jeden Tag. Trotz des ungemütlichen Wetters, muss die Arbeit natürlich erledigt werden. Da die Weiden immer schlammiger sind, kommen die Pferde meiner Einsatzstelle mittlerweile über Nacht in den Stall. Das bedeutet wiederum mehr Arbeit am Morgen. Wenn dann auch noch der Hufschmied kommt, ist ein Vormittag schnell gefüllt. Manchmal hatten wir durch den Regen längere Pausen, manchmal waren sie aber auch kürzer, da die regenfreie Zeit genutzt werden musste, um beispielsweise verschiedene Weiden auf- und abzubauen, so dass Pferde und Rinder genug Platz und reichlich zu fressen haben.
In dieser Woche war auch der erste Feiertag, an dem ich übrigens nicht lange schlafen konnte, weil es trotzdem wie jeden morgen früh raus ging. Am Nachmittag hatten wir jedoch genug Zeit, um am warmen Ofen Kürbisse zu schnitzen. Der Tag brachte am Ende noch eine schöne Überraschung mit sich, da eine der Hofkatzen Junge bekommen hat.

Autor: Laura  |  Rubrik: orientieren  |  Oct 22, 2019
Autor: Laura
Rubrik: orientieren
Oct 22, 2019

Mein Freiwilliges Jahr

Das erste Seminar

Die Meinungen, die ich zu den Seminaren während des FÖJs gehört habe, waren ziemlich unterschiedlich. Einige meinten, sie seien nicht so toll, andere wiederum hatten viel Spaß. In der dritten Septemberwoche war es soweit, dass ich mir endlich eine eigene Meinung bilden konnte. Mein erstes Seminar fand in Johanngeorgenstat statt, wo wir die gesamte Jugendherberge für uns hatten. Wir waren eine Gruppe aus 31 FÖJ’lern und drei Betreuern. Der Start verlief etwas holprig, da wir eine ziemlich große Gruppe waren und es darum schwierig war miteinander warm zu werden. Doch nach den ein oder anderen Kennlernspielen verstanden wir uns immer besser. Sicherlich hat auch das gemeinsame Kochen an drei Abenden der Woche viel dazu beigetragen.
Nach den ersten zwei Tagen wurde es ernst. Ein Seminar besteht schließlich nicht nur aus Spiel und Spaß. Vor allem die folgenden drei Seminarwochen sollen auch der Bildung dienen. Hierfür durften wir uns drei Themen aussuchen, die wir gerne behandeln möchten. Schließlich hat sich zu jedem Thema eine Gruppe gebildet und jede Gruppe muss nun eine Seminarwoche gestalten. Dabei darf weder der Spaß, noch das Thematische zu kurz kommen. Es war eine recht knifflige Aufgabe, die uns allen jedoch viel Freude bereitet hat. Am Donnerstagnachmittag standen die Pläne der einzelnen Gruppen fest und konnten auf lustige Art und Weise präsentiert werden. Die Woche wurde schließlich mit der Gruppensprecherwahl und ein paar organisatorischen, aber auch thematischen Punkten abgeschlossen.
Insgesamt muss ich sagen, dass ich die Woche ganz gut fand. Der Anfang war etwas langwierig, doch gegen Ende war es doch recht lustig. Trotzdem freue ich mich schon wieder darauf, in meiner Einsatzstelle anzufangen, denn diese habe ich während der Seminarwoche tatsächlich etwas vermisst.

Autor: Laura  |  Rubrik: orientieren  |  Oct 14, 2019

Mein Freiwilliges Jahr

Ein neuer Alltag

Mittlerweile habe ich mich hier ganz gut eingelebt. An die Kurven und Berge habe ich mich gewöhnt und ich war sogar bereits im Kino. Schließlich darf trotz der Arbeit die Freizeit nicht zu knapp kommen. Die Arbeit an sich ist sehr abwechslungsreich. Nur der morgendliche Ablauf ist jeden Tag gleich. Danach haben wir immer unterschiedliche Aufgaben, wie den Auf- und Abbau von Weiden. Kürzlich haben wir auch drei Tage lang im sogenannten Biotop geschuftet. Das ist eine große, morastige Wiese, die unsere Arbeitgeber bewirtschaften. Da sie zu aufgeweicht ist, um von den schweren Maschinen befahren zu werden, mussten wir sie mit Motorsensen mähen und das gemähte Gras mit Rechen zusammenkehren und mit Heugabeln auf Schubkarren laden, um es abzutransportieren. Die Arbeit war ziemlich anstrengend, doch wir hatten dabei viel Spaß, schon allein, weil man immer mal bis zum Knie versinken konnte. Wir kamen mit der Arbeit gut voran, sodass wir in der darauffolgenden Woche das Biotopsende feiern konnten.
Schließlich kamen wir auch noch zum Reiten, was bei der Arbeit mit Pferden natürlich nicht fehlen sollte. Für mich war es erstmal eine Umstellung, dass hier Western geritten wird, da ich bisher nur mit der englischen Reitweise vertraut war.
Neben den Pflichten im Stall und auf dem Hof darf ich jedoch den ganzen Papierkram nicht vergessen. Da ich für dieses Jahr eine Wohnung gemietet habe, muss ich mich auch noch auf dem Einwohnermeldeamt blicken lassen. Zusätzlich habe ich mir einen Wohngeldantrag geholt, da etwas Unterstützung nicht schlecht wäre. Leider ist es nun nicht ganz so einfach, einen Tag zu finden, an dem die Öffnungszeiten des Amtes mit meinen Pausenzeiten übereinstimmen. Irgendwie kommt immer wieder etwas anderes dazwischen.

Autor: Laura  |  Rubrik: orientieren  |  Oct 7, 2019
Autor: Laura
Rubrik: orientieren
Oct 7, 2019