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Mein Freiwilliges Jahr

Schon wieder Ferien

Da die Hofbesitzer, bei denen ich mein freiwilliges Jahr absolviere, in Amerika Verwandte haben, fliegen sie jedes Jahr im Herbst dorthin. Für uns FÖJ’ler bedeutet das, das wir länger frei haben. Damit wir dafür nicht unseren kompletten Urlaub nehmen müssen, haben wir an dem einen oder anderen Wochenende gearbeitet. Leider bin ich jetzt natürlich die einzige unter meinen Freunden, die Urlaub hat. Diejenigen, die studieren oder eine Ausbildung machen, haben gerade nicht frei. Somit gibt es für mich nicht allzu viel zu tun und ich habe genügend Zeit für mein Pflegepony und die Familie. Dennoch freue ich mich schon auf das Ende dieser Ferien und darauf, zurück auf den Hof zu kommen.
Eigentlich sollte ich mir Gedanken darüber machen, was ich nach diesem Jahr tun möchte. Dazu sollte mir das FÖJ schließlich dienen. Jedoch ist es dort so schön, dass ich gar nicht darüber nachdenken möchte, dass ich nur ein Jahr dortbleiben kann. Das lässt natürlich darauf schließen, dass ein landwirtschaftlicher Beruf das Richtige für mich wäre. Ich denke jedoch, dass es ganz vom Hof und den Leuten abhängig ist und kann mir den Beruf in einem der anderen Betriebe, die ich auf verschiedenen Wegen wie zum Beispiel Praktika kennengelernt habe, nicht für die Ewigkeit vorstellen. Inzwischen denke, ich dass ein Lehramtsstudium das Richtige für mich sein könne, weil ich damit viele meiner Interessen vereinbaren könnte. Doch hierzu höre ich immer wieder verschiedene Meinungen, sodass ich mir einfach unsicher bin. Leider rennt die Zeit und schon bald ist der Winter da, in dem eine Entscheidung gefällt werden muss.

Autor: Laura  |  Rubrik: orientieren  |  Nov 12, 2019

Mein Freiwilliges Jahr

Der Herbst ist da

Schon wieder ist eine sehr abwechslungsreiche Woche vergangen. Man spürt bereits den Winter kommen. Am Morgen ist es dunkel und auch die Temperaturen sind gesunken. Zudem regnete es bei uns beinahe jeden Tag. Trotz des ungemütlichen Wetters, muss die Arbeit natürlich erledigt werden. Da die Weiden immer schlammiger sind, kommen die Pferde meiner Einsatzstelle mittlerweile über Nacht in den Stall. Das bedeutet wiederum mehr Arbeit am Morgen. Wenn dann auch noch der Hufschmied kommt, ist ein Vormittag schnell gefüllt. Manchmal hatten wir durch den Regen längere Pausen, manchmal waren sie aber auch kürzer, da die regenfreie Zeit genutzt werden musste, um beispielsweise verschiedene Weiden auf- und abzubauen, so dass Pferde und Rinder genug Platz und reichlich zu fressen haben.
In dieser Woche war auch der erste Feiertag, an dem ich übrigens nicht lange schlafen konnte, weil es trotzdem wie jeden morgen früh raus ging. Am Nachmittag hatten wir jedoch genug Zeit, um am warmen Ofen Kürbisse zu schnitzen. Der Tag brachte am Ende noch eine schöne Überraschung mit sich, da eine der Hofkatzen Junge bekommen hat.

Autor: Laura  |  Rubrik: orientieren  |  Oct 22, 2019
Autor: Laura
Rubrik: orientieren
Oct 22, 2019

Mein Freiwilliges Jahr

Das erste Seminar

Die Meinungen, die ich zu den Seminaren während des FÖJs gehört habe, waren ziemlich unterschiedlich. Einige meinten, sie seien nicht so toll, andere wiederum hatten viel Spaß. In der dritten Septemberwoche war es soweit, dass ich mir endlich eine eigene Meinung bilden konnte. Mein erstes Seminar fand in Johanngeorgenstat statt, wo wir die gesamte Jugendherberge für uns hatten. Wir waren eine Gruppe aus 31 FÖJ’lern und drei Betreuern. Der Start verlief etwas holprig, da wir eine ziemlich große Gruppe waren und es darum schwierig war miteinander warm zu werden. Doch nach den ein oder anderen Kennlernspielen verstanden wir uns immer besser. Sicherlich hat auch das gemeinsame Kochen an drei Abenden der Woche viel dazu beigetragen.
Nach den ersten zwei Tagen wurde es ernst. Ein Seminar besteht schließlich nicht nur aus Spiel und Spaß. Vor allem die folgenden drei Seminarwochen sollen auch der Bildung dienen. Hierfür durften wir uns drei Themen aussuchen, die wir gerne behandeln möchten. Schließlich hat sich zu jedem Thema eine Gruppe gebildet und jede Gruppe muss nun eine Seminarwoche gestalten. Dabei darf weder der Spaß, noch das Thematische zu kurz kommen. Es war eine recht knifflige Aufgabe, die uns allen jedoch viel Freude bereitet hat. Am Donnerstagnachmittag standen die Pläne der einzelnen Gruppen fest und konnten auf lustige Art und Weise präsentiert werden. Die Woche wurde schließlich mit der Gruppensprecherwahl und ein paar organisatorischen, aber auch thematischen Punkten abgeschlossen.
Insgesamt muss ich sagen, dass ich die Woche ganz gut fand. Der Anfang war etwas langwierig, doch gegen Ende war es doch recht lustig. Trotzdem freue ich mich schon wieder darauf, in meiner Einsatzstelle anzufangen, denn diese habe ich während der Seminarwoche tatsächlich etwas vermisst.

Autor: Laura  |  Rubrik: orientieren  |  Oct 14, 2019