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Mein Freiwilliges Jahr

Halbzeit

Autor:
Franziska

Rubrik:
orientieren

03.03.2016

Die erste Hälfte meines Freiwilligen Sozialen Jahres Kultur ist bereits vorbei, ein guter Zeitpunkt also, um ein Zwischenfazit zu ziehen.

Als ich vor einem halben Jahr etwas unsicher an die Tür des Kulturbüros geklopft hatte, konnte ich mir kaum vorstellen, was mich erwarten würde. Die Kollegen waren mir fremd, die nahezu ständig klingelnden Telefone wirkten beängstigend und ich konnte mir noch nicht vorstellen, dass ich mich an den Büroalltag gewöhnen würde. Viele Verwandte und Bekannte hatten mir geraten, direkt nach dem Abitur zu studieren. Ihrer Meinung nach war ein Freiwilliges Soziales Jahr die reinste Ausbeute und Zeitverschwendung. Und davon ließ ich mich verunsichern.

Heute, sechs Monate später, weiß ich, dass meine Entscheidung goldrichtig war. Abgesehen von meinen Kollegen, die längst nicht mehr fremd sind, habe ich viel auf fachlicher Ebene gelernt. Obwohl die Arbeit im Kulturbereich nicht immer leicht ist, macht mir die Vorbereitung jeder einzelnen Veranstaltung Spaß. Erst durch den Blick hinter die Kulissen habe ich gemerkt, wie viel Aufwand dahinter steckt. Neben dem Alltag in der Einsatzstelle besuche ich in meinem Freiwilligen Sozialen Jahr auch Seminare und führe ein eigenes Projekt durch. Ich bin sehr gespannt auf die kommenden sechs Monate und hoffe, dass die Zeit nicht ganz so schnell vorbeigehen wird, denn durch all die vielen neuen Leute, die teilweise komplett unterschiedlich sind, habe ich nicht nur neue Freundschaften geknüpft, sondern auch einiges über mich selbst gelernt.

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