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Mein Freiwilliges Jahr

Alte und neue Freunde

Autor:
Anni

Rubrik:
orientieren

02.05.2013

Letztes Wochenende bin ich nach Oaxaca gefahren, um Freunde zu treffen, in mein Lieblingscafé zu gehen und Tlayudas zu essen. Viele meiner Bekannten sind noch dort, andere sind wegen der Arbeit umgezogen.

In meiner Abwesenheit hat sich viel getan. So konnte ich den Babybauch einer Freundin bestaunen, die ihr Kind in zwei Monaten bekommt. Eine andere Freundin arbeitet nun als Philosophie-Lehrerin und ihr Bücherschrank biegt sich unter der Last von unzähligen Platon- und Aristoteles-Büchern. Ein Freund wiederum hat seinen Traum in die Tat umgesetzt und mir die erste Ausgabe seiner eigenen Zeitschrift präsentiert.

Es ist schön so viele positive Veränderungen bei meinen Freunden sehen zu können!!! Mit meinem Besuch kam auch gleich die nächste Einladung und so werde ich hoffentlich bald wieder in Oaxaca sein.

Freundschaften waren für mich schon immer ein wichtiges Thema. Insbesondere wenn wieder ein Wechsel des Lebensorts anstand. Einige Freundschaften pflege ich schon seit vielen Jahren, obwohl wir nur wenige Momente direkt miteinander teilen. Wir skypen miteinander, schreiben uns E-Mails, Briefe und Postkarten und nutzen die seltenen Gelegenheiten, um uns zu treffen.

Viele meiner derzeitigen Freunde im DF, wo ich gerade lebe, habe ich bei der Arbeit kennengelernt. Hier in Mexiko ist die Unterscheidung zwischen Arbeits- und Privatsphäre nicht so stark wie in Deutschland, weshalb es leichter ist, Anschluss zu finden.

Kollegen sind auch Freunde. Sie treffen sich privat, gehen zusammen ins Kino und zum Feiern. Zudem sind die Mitarbeiter und Freiwilligen von Amnesty International insgesamt sehr jung. Fast alle sind unter 35 Jahre alt und da ich fast den ganzen Tag mit ihnen verbringe, sind sie neben meinen Mitbewohnern, meine engsten Vertrauten hier. Oh, wobei ... auch mein einer Mitbewohner ist Freiwilliger bei Amnesty.

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